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Resilienz | Krisen meistern, Kraft tanken | BOXtastische Tipps 1024 576 martin

Resilienz | Krisen meistern, Kraft tanken | BOXtastische Tipps

Resilienz ist ein Begriff, der seit der Corona-Krise nochmals im Aufwind ist. Kurz gefasst geht es dabei um die Fähigkeit, auf wechselnde Lebenssituationen flexibel zu reagieren und trotz Belastung psychisch gesund zu bleiben. Heute geben wir BOXtastische Tipps, wie man die Widerstandsfähigkeit stärken kann und und in den Alltag übertragen kann. Wichtig dabei: Auch einmal eine Pause einzulegen!

Faktoren, die sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit auswirken

Im ursprünglichen Wortsinn bezeichnet Resilienz die Eigenart von elastischem Material immer wieder in die eigentliche Form zurückzufinden. Dabei geht es nicht um Starrheit oder Härte, sondern darum, neue Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken und den Blick auf das Machbare zu lenken.

Die Oberösterreichischen Nachrichten haben dem „inneren Stehaufmanderl“ vor einiger Zeit ein Sonderthema gewidmet (13.6.2020, Karriereteil) und dabei 12 Resilienz-Faktoren genannt: #Optimismus #Akzeptanz #Lebenssinn und -werte #Lösungs- und Zukunftsorientierung #Reflexionskompetenz und Selbstregulation #Selbstsicherheit #Gesunde Selbstfürsorge #Empathiefähigkeit #Bodenständigkeit #Selbstwirksamkeit #Tragfähige Beziehungen #Umsetzungs- und Handlungskompetenz

Persönlicher Resilienz-Check

Menschen, bei denen die verschiedenen Resilienz-Faktoren gut ausgeprägt sind, gehen mit schwierigen Situationen lösungsorientierter und gelassener um. Dabei sind vor allem die emotionale Selbstregulation, die eigene Reflexionsfähigkeit, aber auch das Empathievermögen und die gesunde Selbstfürsorge zentral. Letztere unterstützt uns dabei, uns zu regenerieren und Kraft zu tanken.

Die persönliche Widerstandsfähigkeit ist eine zum Teil in der frühen Kindheit angelernte Robustheit, die man im Laufe des Lebens stärken und trainieren kann.

Tipp: Hier kann man online einen kostenfreien, persönlichen Resilienz-Check durchführen lassen.

Widerstandsfähigkeit trainieren mit den 4 A’s

Gerade im Berufsleben und speziell in Corona-Zeiten spielt Resilienz eine große Rolle. Dabei sind laut Anneliese Aschauer-Pischlöger vom Institut für Gesundheit und Entwicklung für Menschen und Organisationen (IGEMO) folgende 4 A’s wichtig, um mit Stress- und Krisensituationen „gut“ umzugehen:

  • Achtsamkeit: Bewußtes Wahrnehmen der eigenen Ängste und Sorgen
  • Akzeptanz: Situation annehmen anstatt zu hadern
  • Abkühlen: Emotionen beruhigen, einen Schritt zurückzutreten
  • Ausrichten: Möglichkeiten und Machbares ausloten

Um Resilienz auch in den Führungsstil und die Unternehmenskultur zu integrieren, sind die Selbstführung und damit verbunden die Vorbildwirkung wichtig. Dazu zählt es auch, Raum für Ängste und Sorgen zu bieten, Transparenz und Klarheit zu schaffen und gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen.

Pausen, gerade in schwierigen Zeiten

In diesem besonderen Jahr läuft die Ferien- und Urlaubszeit für viele anders als geplant. Das Virus ist nach wie vor da und bestimmt irgendwie weiter unseren Alltag. Die neue Normalität und die Änderungen der letzen Wochen und Monate haben vielen einiges abverlangt. Und auch wenn für uns mobiles Arbeiten weiter die Zukunft bleibt (mehr dazu von unserem Geschäftsführer Christoph Amon), freuen wir uns auf Pausen zwischendurch. Diese haben generell in der Leistungsgesellschaft keinen hohen Stellenwert. Und zugegeben, auch wir müssen uns gewissermaßen dazu zwingen.

Aber: Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung ist eine Notwendigkeit für Körper und Geist. Eine gute Pause bietet die Chance auf mehr. Durch Ruhe und das Ausbrechen aus dem Alltag passiert etwas Spezielles: Das Hirn arbeitet besonders aktiv. Die Dinge sortieren sich, ordnen sich ein. Und durch das Verarbeiten schaffen wir nicht selten Freiraum für Geistesblitze.

In diesem Sinn freuen wir uns auf eine inspirierende Sommerzeit. Gehen Sie mit uns auf eine digitale Reise!

So gelingt ein optimales Zeitmanagement: 4 Tipps 1024 683 martin

So gelingt ein optimales Zeitmanagement: 4 Tipps

Auch für Workoholics hat der Tag nur 24 Stunden. Sich Hals über Kopf in die Arbeit zu stürzen ohne sich Pausen zu gönnen, ist langfristig nicht die klügste Strategie. Diese Methoden helfen, auch bei einem stressigen Geschäftsalltag, das richtige Zeitmanagement zu finden.

Leistungskurven realistisch einschätzen

Nicht jeder Mensch hat den gleichen Leistungsoutput, daher sollten Sie die Planung entsprechend Ihrer persönlichen Eigenschaften in Sachen Arbeitstempo, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit realistisch kalkulieren. Dadurch gewinnen Sie mit jeder erfolgreich bewältigten Herausforderung rasch an Selbstvetrauen und können so allmählich Ihre Effizienz steigern. Dagegen sorgt eine allzu optimistische Einschätzung der eigenen Leistungskurve für Rückschläge, Frustration und einen Abfall der Leistungsfähigkeit.

Fokus auf’s Wesentliche

Bevor Sie an konkrete Aufgaben herangehen, sollten Sie zuerst eine To-Do Liste anfertigen und alles nach Prioritäten sortieren. Definieren Sie dabei für jede Aufgabe eine genaue Zeitvorgabe. Mögliche Hindernisse oder Abhängigkeiten von externen Faktoren, die eine Erledigung zu einer bestimmten Zeit verhindern oder verzögern können, sollten hier ebenso berücksichtigt werden. Wichtig ist auch, dass der gesamte Zeitplan gewisse Freiräume und einen Improvisationsspielraum miteinrechnet. So haben Sie Luft, um auf neue Aufgaben oder auf unvorhersehbare Herausforderungen zu reagieren.

Der richtige Umgang mit dem Terminkalender

Für die meisten Unternehmer ist dieser Punkt selbstverständlich, sollte an dieser Stelle aber dennoch nicht fehlen. Im Kalender sollten vor allem private und berufliche Termine strikt getrennt werden, um nicht den Überblick zu verlieren. Viele machen den Fehler, dabei das Augenmerk nur auf geschäftliche Termine zu legen. Doch das Notieren aller privaten Termine hilft, diese ebenso ernst zu nehmen und sich so fixe Regenerationsphasen einzuräumen. Das schützt vor Überforderung und reduziert das Burnout-Risiko.

Die größten Zeitfresser

Telefonanrufe, Sms, Whatsapp, Email, Facebook – die modernen Möglichkeiten der Kommunikation sind Fluch und Segen zugleich. Sie erleichtern den Informations- und Datenaustausch enorm, sind aber auch die größten Zeitfresser im Geschäftsalltag. Legen Sie daher Zeiten fest, in welchen Sie erreichbar sind und halten Sie sich auch Zeiträume frei, in welchen Sie sich komplett ohne Ablenkungen auf Ihre Aufgaben konzentrieren können. Nach Möglichkeiten versuchen Sie auch etwaige Email-Anfragen zu genau festgelegten Zeiten abzuarbeiten. Dazu sollten Sie zunächst Ihre Emails nach Dringlichkeit sortieren. Auf diese Art schwirren Ihnen nicht alle möglichen unerledigten Anfragen im Kopf herum. So können Sie diese bis zum festgelegten Zeitpunkt ausblenden und damit stressfreier und effizienter arbeiten.