Gründer

Frau­en als Grün­de­rin­nen | Stei­gen­der Trend 1024 683 Walter Hochreiner

Frau­en als Grün­de­rin­nen | Stei­gen­der Trend

Vor knapp einem Jahr haben wir einen Blog übers Grün­den in Kri­sen­zei­ten ver­öf­fent­licht (hier geht’s zu Zeit für einen Neu­start!?). Und wie es aus­sieht, haben vor allem Frau­en die Lock­downs genutzt, um ihr eige­nes Unter­neh­men zu grün­den. Mitt­ler­wei­le liegt der weib­li­che Anteil bei cir­ca 45 Pro­zent. Ten­denz stei­gend. Zeit, die Grün­de­rin­nen genau­er unter die Lupe zu nehmen.

In Öster­reich grün­den heu­te fast gleich vie­le Frau­en wie Män­ner ein Unter­neh­men. Aller­dings gibt es auch Unter­schie­de bei den Geschlech­tern, vor allem bei den Moti­ven für die Gründung.

Ver­schie­de­ne Motive

Selbst­be­stim­mung und ein höhe­rer Ver­dienst spie­len sowohl für männ­li­che als auch weib­li­che Grün­der eine gro­ße Rol­le – wobei Män­ner die­sem Aspekt noch weit mehr Gewicht bei­mes­sen. An ers­ter Stel­le steht bei Frau­en vor allem die Fle­xi­bi­li­tät und bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf. Aus die­sem Grund liegt auch das Durch­schnitts­al­ter der Grün­de­rin­nen ten­den­zi­ell um 5 Jah­re höher als bei Männern.

Her­aus­for­de­run­gen & Tipps

Vie­le Grün­de­rin­nen erle­ben Skep­sis und Unver­ständ­nis für ihren Grün­dungs­wunsch aus dem Fami­li­en- und Freun­des­kreis. “Wie kann frau grün­den, wenn sie Kin­der hat?” “Wie­so genau wäh­rend der Pandemie?”

Tat­sa­che ist, dass der Weg ins eige­ne Unter­neh­men ein gro­ßer Schritt ist, die The­men kom­plex sind und vie­le wich­ti­ge Fra­gen zu klä­ren sind. Genau hier set­zen wir mit unse­ren BOX­t­as­ti­schen Grün­der-Check­lis­ten an und bie­ten weib­li­chen Entre­pre­neurs to be umfang­rei­che Hil­fe­stel­lung (mehr dazu im Bei­trag Play(Check)-Listen für Gründer).

Tipp: Unse­re umfang­rei­chen Grün­der-Check­lis­ten gibt es als kos­ten­lo­ses pdf-Down­load auf der BOXit-Webseite. 

Netz­wer­ke & Community

Ger­ne tei­len wir hier noch eine Rei­he von wei­te­ren Links, Netz­wer­ken und Com­mu­nities, die sich auf “Grün­de­rin­nen” spe­zia­li­sie­ren – kein Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Wir freu­en uns über Ergän­zun­gen – ein­fach per Mail an office@boxit.at

Und stell­ver­tre­tend für vie­le tol­le Geschich­ten, die wir beglei­ten durften/dürfen, holen wir zwei Frau­en vor den Vor­hang, die uns in der Zusam­men­ar­beit beson­ders beein­druckt haben:

In die­sem Sinn wün­schen wir auch Ihnen einen erfolg­rei­chen Start in die Selb­stän­dig­keit und freu­en uns dar­auf, Sie dabei zu begleiten. 

Zeit für einen Neu­start!? | Grün­der-Check­lis­ten von BOXit 1024 641 Walter Hochreiner

Zeit für einen Neu­start!? | Grün­der-Check­lis­ten von BOXit

Woche 3 im Home-Office neigt sich dem Ende zu (hier geht es zu eini­gen Tipps rund ums mobi­le Arbei­ten) und nicht weni­ge Men­schen den­ken schon heu­te dar­über nach, ihr Leben und Arbei­ten grund­le­gend ändern zu wol­len. Doch eig­nen sich Kri­sen grund­sätz­lich dazu, sich neu zu orientieren?

Die Coro­na­kri­se ver­un­si­chert – vie­le stel­len sich die Fra­ge, wie es beruf­lich wei­ter­geht. Dabei gibt es vie­le Fak­to­ren, auf die wir kei­nen Ein­fluss haben. Zugleich unter­schät­zen wir manch­mal die Mög­lich­kei­ten, unse­re Lebens­zu­frie­den­heit aktiv und gezielt zu erhö­hen. So kann die Zeit im Home-Office auch Raum für beruf­li­che oder per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung sein.

Digi­ta­le Werk­zeu­ge für die Zukunft

Mobi­les Arbei­ten ist qua­si über Nacht geleb­te Pra­xis bei uns gewor­den. BOXit unter­stützt das Digi­tal Team Öster­reich, eine Initia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schafts­stand­ort, um Unter­neh­men die nöti­gen digi­ta­len Werk­zeu­ge zur Ver­fü­gung zu stel­len. Wir sind über­zeugt, dass wir die Vor­zü­ge des Home-Office lang­fris­tig in den All­tag mit­neh­men kön­nen. Eine der­ar­ti­ge Umstruk­tu­rie­rung geht jedoch zwei­fels­oh­ne nicht ohne Beden­ken von Hand.  Wir freu­en uns dar­auf, Sie dafür fit zu machen. 

Hier geht es zum busi­ness­BOX-Ange­bot für Unter­neh­men: https://boxit.at/businessbox-pro-registrierung/

Für Steuerberater/Buchhalter: https://boxit.at/anfrage-termine/

Chan­ce für eine stra­te­gi­sche Neuorientierung

Nicht weni­ge Unter­neh­men ste­hen die­ser Tage vor rie­si­gen Her­aus­for­de­run­gen. Kurz­ar­beit wird für immer mehr Men­schen Rea­li­tät. Sind die län­ger­fris­ti­gen Aus­sich­ten nicht gut, macht es Sinn, über Alter­na­ti­ven nach­zu­den­ken. Eine davon könn­te lau­ten, den Schritt in die Selb­stän­dig­keit zu wagen bzw. die Wei­chen dafür zu stellen.

BOX­t­as­ti­sche Playlists

Die Grün­dung eines Unter­neh­mens ist ein gro­ßer Schritt, die The­men kom­plex und es führt kein Weg dar­an vor­bei, sich inten­siv und vor­ab mit wich­ti­gen Fra­gen auseinanderzusetzen.

Die Zeit im Home-Office könn­te Raum bie­ten, sich “spie­le­risch” an das The­ma “Grün­den” bzw. beruf­li­cher Neu­ori­en­tie­rung her­an­zu­tas­ten – denn eini­ge der Fra­gen hel­fen auch ganz gene­rell bei der Selbst­re­fle­xi­on, egal ob Ange­stell­ter, Unter­neh­mer oder Grün­der in spe (mehr dazu im Bei­trag “Play(Check)-Listen für Gründer”).

Tipp: Unse­re umfang­rei­chen Grün­der-Check­lis­ten gibt es jetzt als kos­ten­lo­ses pdf-Down­load auf der BOXit-Webseite. 

In die­sem Sinn wün­schen wir euch ein BOX­t­as­ti­sches Wochen­en­de, an dem aus einer Kri­se eine Chan­ce ent­ste­hen darf!

Play(Check)Listen für Grün­der | BOX­t­as­ti­sche Tipps 1024 480 Walter Hochreiner

Play(Check)Listen für Grün­der | BOX­t­as­ti­sche Tipps

Für alle, die letz­te Woche unse­ren Blog-Bei­trag und unse­re BOX­t­as­ti­schen News für ange­hen­de Unter­neh­mer ver­passt haben, hier noch­mals der Hin­weis: Unse­re Grün­der-Check­lis­ten gibt es jetzt als kos­ten­lo­ses pdf-Down­load auf der BOXit-Web­sei­te (hier geht’s zum Bei­trag “Neu­es Jahr, neu­es Busi­ness!?”).

Für alle, die sich die Lis­ten bereits her­un­ter­ge­la­den haben (oder die Chan­ce gleich noch nut­zen wol­len, hier geht’s direkt zum Down­load) haben wir heu­te einen Pra­xis-Tipp, wie ihr die Sache “BOX YOUR START­UP” ange­hen könnt.

Über 60 Sei­ten, muss das sein!?

Zuge­ge­ben, ein über 60 Sei­ten lan­ges Doku­ment ist jetzt auf den ers­ten Blick nicht gera­de pri­ckelnd. Zugleich ist der Schritt in die Selb­stän­dig­keit ein gro­ßer und die The­men nun mal kom­plex. Und es führt auch kein Weg dar­an vor­bei, sich mit den wich­tigs­ten Fra­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Also ja, die umfang­rei­chen Lis­ten müs­sen echt sein.

BOX­t­as­ti­scher Tipp: Playlists!

Aller­dings haben wir heu­te einen BOX­t­as­ti­schen Tipp, wie ihr die Sache anpa­cken und dabei noch (ansatz­wei­se) Spaß haben könnt.

Neu­lich haben wir in einem Buch über Ent­schei­dungs­tech­ni­ken ein schö­nes Kon­zept ent­deckt, die soge­nann­te “Play­list” (genau wie ihr sie vom Musik­hö­ren kennt).

Mit den Grün­der­check­lis­ten haben wir qua­si eine Mega-Play­list für euch erstellt.

Jetzt gibt es ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten, wie ihr loslegt:

  • Ihr geht in den “Shuf­fle-Modus” und wählt zufäl­lig ein Kapi­tel bzw. einen Bereich aus und beginnt mit eurem Brain­stor­ming zum Thema.
  • Oder ihr seht euch die Über­sicht und die 5 The­men­be­rei­che mal an und sor­tiert sie in der Rei­hen­fol­ge, wie die Fra­gen für euch “bren­nen”.
  • Oder ihr macht euch einen Wochen-/Ta­ges­plan und nehmt euch jedes Mal eine Fra­ge zum Nach­den­ken mit – fürs Auto, beim Lau­fen usw.

Und wir sind sicher, euch fällt auch noch eini­ges ein – schickt uns ger­ne eure per­sön­li­che Play­list, wir freu­en uns dar­auf! (per E‑Mail oder ihr pos­tet sie bei uns auf Face­book)

ENJOY­it. BOXit.

Wir alle wis­sen, dass es har­te Arbeit ist, um ein Start­up zu einem andau­ern­den und wach­sen­den Unter­neh­mens­er­folg zu machen. Und an der guten Vor­be­rei­tung führt kein Weg vor­bei. Der kann aber durch­aus Spaß machen. Der Play­list-Ansatz gibt dem erns­ten The­ma etwas “Leich­tes” bzw. einen spie­le­ri­schen Zugang. Und das fehlt ja oft im Leben.

In dem Sinn: Play­Check­List. BOX YOUR STARTUP!

Neu­es Jahr, neu­es Busi­ness!? | Grün­der-Check­lis­ten von BOXit 1024 758 Walter Hochreiner

Neu­es Jahr, neu­es Busi­ness!? | Grün­der-Check­lis­ten von BOXit

Für ALLE, die 2020 den Schritt in die Selb­stän­dig­keit wagen und ein Unter­neh­men grün­den wol­len, gibt es BOX­t­as­ti­sche Neu­ig­kei­ten: Unse­re umfang­rei­chen Grün­der-Check­lis­ten gibt es jetzt als kos­ten­lo­ses pdf-Down­load auf unse­rer Web­sei­te (hier geht’s direkt zum Down­load).

Die Grün­dung eines Unter­neh­mens ist ein gro­ßer Schritt und zugleich mit vie­len Fra­gen verbunden:

  • Was ist mein Pro­dukt oder mei­ne Dienstleistung?
  • Was unter­schei­det mich vom Wett­be­werb? Was ist der USP?
  • Wer ist mei­ne Ziel­grup­pe? Wie sieht es mit mei­nem Wett­be­werb aus?
  • Was gehört alles in mei­nen Busi­ness Plan?
  • Wel­che Rechts­for­men gibt es?
  • Wie kal­ku­lie­re ich Prei­se und Stundensätze?
  • Auf wel­che IT-Lösun­gen set­ze ich?

…und vie­le mehr: Die Lis­te lässt sich noch gera­de­zu end­los fortsetzen.…

Um ein Start­up zu einem andau­ern­den und wach­sen­den Unter­neh­mens­er­folg zu machen, genügt es nicht nur eine gute Idee zu haben. Auf dem Weg zur Grün­dung muss sich der ange­hen­de Unter­neh­mer mit vie­len The­men­be­rei­chen aus­ein­an­der­set­zen. Und es gilt vie­le Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Mit einer guten Vor­be­rei­tung wer­den sowohl Her­aus­for­de­run­gen als auch Chan­cen klarer.

Die kos­ten­lo­sen Grün­der­check­lis­ten von BOXit bie­ten einen umfas­sen­den Über­blick zu den wich­tigs­ten Fra­gen bei der Unternehmensgründung:

  • The­men­be­reich 1: Ana­ly­se & Strategie
  • The­men­be­reich 2: Rech­nungs­we­sen & Controlling
  • The­men­be­reich 3: Recht & Personal
  • The­men­be­reich 4: Mar­ke­ting & Vertrieb
  • The­men­be­reich 5: IT & Organisation
Chan­cen des Crowd­fun­ding – Pro und Contra 1024 683 Walter Hochreiner

Chan­cen des Crowd­fun­ding – Pro und Contra

Immer mehr Star­tups finan­zie­ren sich über Crowd­fun­ding. Gera­de für inno­va­ti­ve und gewag­te­re Geschäfts­ideen bie­tet das user­ba­sier­te Invest­ment eine attrak­ti­ve Alter­na­ti­ve zu tra­di­tio­nel­len Geld­ge­bern. Doch das Risi­ko des Kapi­tal­ver­lusts ist hoch, denn fast jedes drit­te Start­up aus dem Crowd­fun­ding Milie­au ver­schwin­det in den ers­ten Jah­ren wie­der von der Bildfläche.

Crowd­fun­ding oder zu deutsch „Schwarm­fi­nan­zie­rung“ ist als Finan­zie­rungs­form ein rela­tiv jun­ges Kon­zept, das sich aber in vie­len Bran­chen bereits sehr stark durch­ge­setzt hat – vor allem bei der Rea­li­sie­rung von inno­va­ti­ven High-Tech Pro­duk­ten und Apps ist es nicht mehr weg­zu­den­ken. Geld­ge­ber sind dabei eine Viel­zahl von Per­so­nen, die über Online Crowd­fun­ding-Kam­pa­gnen von einem bestimm­ten Pro­dukt oder einer Geschäfts­idee über­zeugt wer­den. Das finan­zi­el­le Back­up kommt also nicht mehr von einer Bank oder ein­zel­nen Inves­to­ren, son­dern von der Crowd. Zu den bekann­ten Crowd­fun­ding-Platt­for­men zäh­len z.Bsp. Kickstarter.com oder Crowdfunding.de – mitt­ler­wei­le sind auch Social Media Kam­pa­gnen ein effi­zi­en­tes Wer­be­tool im Crowdfunding.

Vor­tei­le

Die Vor­tei­le des Crowd­fun­ding Prin­zips lie­gen auf der Hand: Vie­le krea­ti­ve und neu­ar­ti­ge Geschäfts­ideen schei­tern oft am Sicher­heits­den­ken und der gerin­gen Risi­ko­be­reit­schaft klas­si­scher Inves­to­ren. Für sol­che Star­tups bie­tet die Schwarm­fi­nan­zie­rung häu­fig die ein­zi­ge Mög­lich­keit, ihre Pro­jek­te zu rea­li­sie­ren. Gleich­zei­tig ist die­ses Finan­zie­rungs­mo­dell auch ein effek­ti­ves Instru­ment, um den Markt auf poten­zi­el­les Neu­land rela­tiv kos­ten­güns­tig abzu­klop­fen. Zudem kommt die im Vor­feld für das Crowd­fun­ding erfor­der­li­che Mar­ke­ting-Kam­pa­gne vie­len Jung­un­ter­neh­men als PR-tech­ni­scher Vor­sprung zu Gute: So wer­ben sie vor allem in der Anfangs­pha­se inten­si­ver als durch­schnitt­li­che Startups.

Nach­tei­le

Doch es gibt auch Kehr­sei­ten, denn nicht jeder Schwarm ver­fügt auch über eine aus­ge­präg­te Schwar­min­tel­li­genz. Der Erfolg einer Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne garan­tiert kei­nes­wegs auch den lang­fris­ti­gen Unter­neh­mens­er­folg – in die­se Fal­le tap­pen gera­de jun­ge Unter­neh­men mit wenig Bran­chen­er­fah­rung. Im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Finan­zie­rungs­mo­del­len fal­len hier vie­le Anfangs­hür­den weg. Es liegt also in der Eigen­ver­ant­wor­tung der Unter­neh­mer ihre Geschäfts­stra­te­gie und Busi­ness­pla­nung auf Herz und Nie­ren zu prü­fen, denn die unter­neh­me­ri­sche Über­le­bens­fä­hig­keit erfor­dert weit mehr als Start­ka­pi­tal. Jung­un­ter­neh­mer soll­ten hier ver­ant­wor­tungs­voll agie­ren: Auch wenn in der Regel kei­ne Rück­zah­lun­gen für Crowd­in­ves­to­ren anfal­len, steht die Glaub­wür­dig­keit für zukünf­ti­ge Pro­jek­te auf dem Spiel.

Fazit: Effek­ti­ve Start­hil­fe, aber nicht nachhaltig

Crowd­fun­ding ist defi­ni­tiv ein effek­ti­ve Start­hil­fe für jun­ge und vor allem klei­ne bis mitt­le­re Unter­neh­men, doch der Kam­pa­gnen­er­folg hängt von ver­schie­dens­ten Fak­to­ren ab. Bei­spiels­wei­se kann ein stark spe­zia­li­sier­tes Nischen­pro­dukt in vie­len Fäl­len nicht die kri­ti­sche Crowd-Mas­se mobi­li­sie­ren. Hier gilt es ent­we­der mit höhe­ren PR-Auf­wand oder mit einer brei­te­ren Streu­ung ent­ge­gen­zu­wir­ken. In jedem Fall erfor­dert die Ent­wick­lung einer pro­fes­sio­nel­len Crowd­fun­ding Kam­pa­gne einen nicht zu unter­schät­zen­den Anteil an finan­zi­el­len und zeit­li­chen Res­sour­cen. Zudem muss das Finan­zie­rungs­ziel auf den meis­ten Crowd­fun­ding-Platt­for­men inner­halb eines genau gesteck­ten Zeit­fens­ters erreicht wer­den – ver­passt man es, war der Pro­duk­ti­ons­auf­wand umsonst.

Mit einer guten Vor­be­rei­tung und einer kla­ren Pro­jekt­stra­te­gie, ist Crowd­fun­ding jedoch ein sehr erfolg­rei­ches Mit­tel, um Pro­dukt­ideen zu ver­wirk­li­chen – es soll­te jedoch als Bau­stein eines län­ger­fris­ti­gen Finan­zie­rungs­mo­dell betrach­tet werden.

Dar­um schei­tern Star­tups: Die 4 häu­figs­ten Ursachen! 1024 576 Walter Hochreiner

Dar­um schei­tern Star­tups: Die 4 häu­figs­ten Ursachen!

Zahl­rei­che Star­tups ver­schwin­den schon nach dem ers­ten Jahr wie­der von der Bild­flä­che. Meist ist es nicht nur ein Grund, der zum Miss­erfolg führt, son­dern eine Ver­ket­tung ver­schie­dens­ter Umstän­de. Doch bei genaue­rem Hin­se­hen, kann man eine Rei­he von Ursa­chen beob­ach­ten, die sich immer wiederholen.

Gerin­ge Nachfrage

Kei­ne Nach­fra­ge, kein Ver­kauf. Die­se Rech­nung ist ein­fach und doch scheint sie immer wie­der von den euphe­mis­ti­schen Markt­vor­stel­lun­gen vie­ler Grün­der ver­drängt zu wer­den. Auch Markt­for­schungs­er­geb­nis­se kön­nen hier zu aller­lei Trug­schlüs­sen ver­lei­ten, denn nicht immer ist ein gene­rel­les Inter­es­se gleich­be­deu­tend mit einer kon­kre­ten Kauf­ab­sicht. Oft wird auch ein Pro­dukt an der fal­schen Ziel­grup­pe aus­ge­rich­tet und plat­ziert – oder aber zur fal­schen Zeit. Vie­le Pro­duk­te mit einem hohen Inno­va­ti­ons­grad und Mehr­wert kön­nen schei­tern, wenn der Markt noch nicht reif dafür ist und die Rele­vanz für Kun­den nicht groß genug. Ein Pro­blem lösen zu wol­len, dass für den Markt noch Kei­nes ist, birgt ein hohes Risiko.

Kein Cash

Der Anfän­ger­feh­ler: Der Umsatz wird zu hoch, der Finanz­mit­tel­be­darf zu gering kal­ku­liert. Meist beginnt die­ser sich fort­pflan­zen­de Irr­tum schon beim ers­ten Ent­wurf des Busi­ness­plans. Um viel­leicht poten­zi­el­le Inves­to­ren und Kre­dit­ge­ber zu beein­dru­cken, wer­den opti­mis­ti­sche Pro­gno­sen prä­sen­tiert, an die der Unter­neh­mer schluss­end­lich selbst zu glau­ben beginnt. Der Aus­gang die­ses Sze­na­ri­os ist in den meis­ten Fäl­len gleich: Kei­ne Liqui­di­tät mehr. Grün­der sind daher gut bera­ten, bei ihrer Finanz­pla­nung gna­den­los ehr­lich vor­zu­ge­hen. BOXit lie­fert mit dem dyna­mi­schen Liqui­di­täts­pla­ner ein hoch­ef­fek­ti­ves Werk­zeug zur Über­sicht und Kon­trol­le alle Finanz­aspek­te – gera­de für Star­tups ist das ein wich­ti­ges Überlebenstool.

Fal­sches Team

Gra­vie­ren­de Pro­ble­me im Grün­der­team, die bereits in der ers­ten Mona­ten auf­tau­chen, sind kei­ne Sel­ten­heit. Häu­fi­ge Ursa­che dafür: Die Aus­wahl und der bin­den­de Fak­tor der Team­mit­glie­der ist viel zu sehr das Inter­es­se am wirt­schaft­li­chen Erfolg oder aber eine freund­schaft­li­che Ver­bin­dung – dage­gen weni­ger das rich­ti­ge Zusam­men­spiel der jewei­li­gen Kom­pe­ten­zen. Die­se Fehl­kon­stel­la­ti­on führt oft dazu, dass Auf­ga­ben nicht rich­tig ver­teilt und auch fach­li­ches Know-How abgeht. Daher soll­ten Star­tups im Vor­feld sicher­stel­len, dass alle Auf­ga­ben­be­rei­che mit Per­so­nal, das über die ent­spre­chen­den Skills ver­fügt, besetzt sind.

Har­ter Wettbewerb 

Eine wei­te­re Fall­tür für Grün­der ist die har­te Wett­be­werbs­rea­li­tät: Wenn die Kon­kur­renz in der ange­peil­ten Ziel­grup­pe zu stark oder gar über­wäl­ti­gend ist, hilft auch Inno­va­ti­on & Know-How wenig. Eine prä­zi­se Wett­be­werbs­ana­ly­se lie­fert hier­für das Fun­da­ment zur eige­nen Posi­tio­nie­rung. Oft kann durch eine gering­fü­gi­ge Pro­dukt­ver­än­de­rung, eine neue Markt­ni­sche erschlos­sen werden.

Grün­der unter­schät­zen ger­ne den Finanzbedarf ! 1024 683 Walter Hochreiner

Grün­der unter­schät­zen ger­ne den Finanzbedarf !

Stu­di­en zei­gen, dass ein Groß­teil der Grün­der in Bezug auf den Finanz­be­darf zu opti­mis­tisch in die Selbst­stän­dig­keit star­tet. 2/3 aller Neu­grün­dun­gen kal­ku­lie­ren im Busi­ness­plan nur etwa die Hälf­te der tat­säch­lich not­wen­di­gen Mittel.

Die opti­mis­ti­sche Pro­gno­se – ein bei Jung­un­ter­neh­mern weit­ver­brei­te­ter Feh­ler mit den immer glei­chen Fol­gen: Kei­ne Liqui­di­tät. Gera­de beim Busi­ness­plan tun sich vie­le Neu­grün­der schwer, der Rea­li­tät ins Auge zu sehen und die Zah­len nicht zu beschö­ni­gen – manch­mal, um Kre­dit­ge­ber und Inves­to­ren zu über­zeu­gen, doch oft auch aus rei­ner Fehl­kal­ku­la­ti­on. Im letz­te­ren Fall sind vor allem die Per­so­nal­kos­ten betrof­fen, die gera­de bei klei­ne­ren Unter­neh­men einen gro­ßen Bro­cken ausmachen.

Grün­der sind des­halb gut bera­ten, ihre Finanz­pla­nung so prä­zi­se und gewis­sen­haft wie mög­lich zu gestal­ten. Das gelingt nur unter Ein­be­zie­hung aller Fak­to­ren und zwar in ihrer wech­sel­sei­ti­gen Abhän­gig­keit und Dyna­mik. Digi­ta­le Lösun­gen bie­ten hier durch umfas­sen­de Aus­wer­tungs- und Ana­ly­se­mög­lich­kei­ten einen enor­men Vor­teil. Mit dem dyna­mi­schen Liqui­di­täts­pla­ner von BOXit kön­nen gera­de Star­tups von Beginn an das Risi­ko von Liqui­di­täts­eng­päs­sen und damit ein­her­ge­hen­den Zah­lungs­ein­brü­chen minimieren.

5 Tipps für den erfolg­rei­chen Businessplan 1024 683 Walter Hochreiner

5 Tipps für den erfolg­rei­chen Businessplan

1. Kurz und knackig

Ein Busi­ness­plan soll­te das Wesent­li­che auf den Punkt brin­gen. Beschrän­ken Sie sich auf Fak­ten und ver­mei­den Sie lan­ge Ausführungen.

2. Über­sicht­lich

Ver­su­chen Sie den Busi­ness­plan logisch und über­sicht­lich nach den wich­tigs­ten Punk­ten zu glie­dern. Ver­stän­di­gen Sie sich dabei auf maxi­mal 10 Aufzählungspunkte.

Bei­spiel:

  1. Zusam­men­fas­sung
  2. Trans­ak­ti­ons­ge­gen­stand (Für Kapi­tal­ak­qui­se relevant)
  3. Invest­ment­über­le­gun­gen
  4. Unter­neh­mens­pro­fil
  5. Pro­dukt – und Dienstleistungsspektrum
  6. SWOT Ana­ly­se
  7. Markt und Wettbewerber
  8. Ver­trieb und Marketing
  9. Manage­ment, Mit­ar­bei­ter und Organisation
  10. Finanz­da­ten

3. Kla­re Formulierung

Ver­zich­ten Sie auf tech­ni­sche Aus­füh­run­gen, die ein bran­chen­frem­der Leser nicht ver­ste­hen kann. Plä­ne, tech­ni­sche Details kön­nen Sie in einen Anhang bei­fü­gen. Im Haupt­teil dage­gen gilt es stets den Fokus aufs Wesent­li­che zu wah­ren. Ver­mei­den Sie auch Ver­kaufs­wör­ter und Ausschmückungen.

4. Begeis­tern und überraschen

Legen Sie ein beson­de­res Augen­merk auf die opti­sche Gestal­tung des Busi­ness­plans. Ver­su­chen Sie sich vor­zu­stel­len, wel­che Art von Busi­ness­plan Sie selbst fes­seln und begeis­tern wür­de. Aber auch hier gilt es, nicht über die Strän­ge zu schla­gen – also nur nicht zu bunt wer­den! Gehen Sie immer pro­fes­sio­nell mit Ihrer Cor­po­ra­te Iden­ti­ty um.

Tipp: Soll­ten Sie bereits eine Mar­ke­ting­agen­tur beauf­tragt haben, inves­tie­ren Sie ein paar Euro und las­sen Sie das Design von Exper­ten gestalten.

5. Kei­ne Selbsttäuschung 

Der wohl kri­tischs­te Punkt in einem Busi­ness­plan ist die Plan­rech­nung. An die­sem Punkt soll­ten Sie sich nicht selbst belü­gen, son­dern mit Ihrer Geschäfts­idee hart ins Gericht gehen. Bespre­chen Sie Ihre Plan­rech­nung mit Men­schen, die Ihnen ein ver­läss­li­ches und kri­ti­sches Urteil dar­über geben kön­nen. Dabei soll­ten Sie auch schmerz­haf­te Fra­gen nicht scheu­en, denn nur so kön­nen Sie Plan­rech­nungs­feh­ler im Zaum hal­ten. Vor allem Grün­der, wel­che die Plan­rech­nung zu opti­mis­tisch gestal­ten, haben am Tagesen­de immer das glei­che Pro­blem: KEI­NE LIQUI­DI­TÄT. Es hat sich immer wie­der gezeigt, dass noch so gute Ideen zwangs­läu­fig an einer man­geln­den Pla­nungs­fä­hig­keit geschei­tert sind.

Posi­tio­nie­rung und Wettbewerbsanalyse 1024 629 Walter Hochreiner

Posi­tio­nie­rung und Wettbewerbsanalyse

Wer sind mei­ne Mit­be­wer­ber? Wel­che Unter­schie­de (in Preis, Dienst­leis­tung, Ser­vice, etc.) weist ihr Pro­dukt gegen­über dem eige­nen auf? Wo lie­gen die Vorteile/Nachteile? Und am Wich­tigs­ten: Was kann man von sei­nen Mit­be­wer­bern ler­nen? Eine Wett­be­werbs­ana­ly­se und inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit all die­sen Fra­gen lie­fert dem ange­hen­den Unter­neh­mer de fac­to ein Vor­ab-Feed­back zum eige­nen Pro­dukt bzw. Unter­neh­men und ist somit von gro­ßem Wert für die Pro­dukt- und Geschäfts­op­ti­mie­rung und Marktpositionierung. 

Die gewis­sen­haf­te Markt­ana­ly­se besteht nicht nur in der Iden­ti­fi­zie­rung und Beschäf­ti­gung mit der Kon­kur­renz, son­dern auch mit einer Rei­he von peri­phe­ren Fak­to­ren, die der eigent­li­chen Kon­kur­renz­ana­ly­se vor­aus­ge­hen. Das betrifft vor allem die detail­lier­te Aus­ein­an­der­set­zung mit den Wett­be­werbs­be­din­gun­gen am Markt – z. Bsp. poten­zi­el­le Kom­pli­ka­tio­nen und Hür­den durch Markt­ein­tritts­bar­rie­ren, Ersatz­pro­duk­te oder nacht­tei­li­ge Ver­hand­lungs­po­si­tio­nen bei Kun­den und Lieferanten.

Die wich­tigs­ten Wettbewerbsfaktoren

Jeg­li­cher Ein­fluss auf den Ziel­markt soll­te im Vor­feld der Unter­neh­mens­grün­dung berück­sich­tigt und mit einer ent­spre­chen­den Hand­lungs­stra­te­gie begeg­net wer­den. Im Fol­gen­den, eini­ge der wich­tigs­ten Fak­to­ren der Wettbewerbsanalyse:

Staat­li­che Regulierungen: 

Je nach Bran­che und Pro­dukt kön­nen Geschäfts­ideen sehr stark durch staat­lich beein­flusst oder auch behin­dert wer­den – z.Bsp durch spe­zi­el­le Preis­re­gu­lie­run­gen oder gefor­der­te Zulassungen.

Ver­hand­lungs­po­si­ti­on:

Ein Punkt, den Grün­der nicht immer im Vor­feld nicht berück­sich­ti­gen, der aber viel­fach sehr stark in die prak­ti­sche Pro­dukt­um­set­zung rein­spielt, ist die eige­ne Verhandlungsposition.

Wel­che Ver­hand­lungs­macht habe ich gegen­über Kun­den oder Lie­fe­ran­ten? Wie sehen die ver­trag­li­chen Bin­dun­gen von Kun­den und Lie­fe­ran­ten in mei­ner Bran­che aus?

Alter­na­ti­ve Produkte: 

Damit sind nicht die direk­ten Kon­kur­renz­pro­duk­te gemeint, die in der Regel bereits im Rah­men der Markt­po­ten­zi­al-Ana­ly­se erforscht wer­den, son­dern mög­li­che Alter­na­tiv-Pro­duk­te, die das eige­ne ablö­sen bzw. sub­sti­tu­ie­ren könnten.

Markt­ein­tritts­hür­den:

Die­ser Punkt bezieht sich auf die Ana­ly­se der Fak­to­ren, die den Markt­ein­tritt erschwe­ren könn­ten – ein wesent­li­cher Teil der Wett­be­werbs­ana­ly­se. Dabei geht es sowohl um ver­trag­li­che Bin­dun­gen sei­tens Ver­triebs­part­ner oder Lie­fe­ran­ten oder gesetz­li­che Auflagen.

Die Kon­kur­renz identifizieren

Wer sind die Mitbewerber? 

Nun kom­men wir zum wich­tigs­ten Teil der Wett­be­werbs­ana­ly­se: Die Bestim­mung der Kon­kur­ren­ten. Wer sind mei­ne Mit­be­wer­ber? Wo sind sie aktiv? Hier gilt es, alle direk­ten Mit­be­wer­ber exakt zu erfas­sen und ent­spre­chend der Rele­vanz zu ord­nen. Die Bestim­mung der Rele­vanz ist dabei aber die eigent­li­che Her­aus­for­de­rung, da es nicht nur um Markt­an­tei­le und Grö­ße der Kon­kur­renz­be­trie­be geht, son­dern auch um ver­gleichs­re­le­van­te Qua­li­täts­wer­te und Alleinstellungsmerkmale.

Was sind die Stär­ken und Schwächen? 

Die genaue Ana­ly­se der Mit­be­wer­ber anhand ihrer Stär­ken und Schwä­chen, lie­fert unver­zicht­ba­re Infor­ma­tio­nen für die Ent­wick­lung der eige­nen Unter­neh­mens­stra­te­gie und Posi­tio­nie­rung am Markt. Je gewis­sen­haf­ter sich der ange­hen­de Unter­neh­mer die­se Fra­gen beant­wor­ten kann, des­to gerin­ger ist die Ernüch­te­rung und das Unternehmensrisiko.

Wich­tig ist es, sich bei all die­sen Fra­gen nicht zu ver­zet­teln, son­dern das Wesent­li­che vom Unwe­sent­li­chen zu schei­den. Es geht nicht um Voll­stän­dig­keit, son­dern dar­um, fünf bis acht wich­ti­ge Kon­kur­ren­ten in der Ana­ly­se her­aus­zu­grei­fen und anhand die­ser eine eigen­stän­di­ge Posi­tio­nie­rungs­stra­te­gie zu entwickeln.

Fit fürs Start­up? – So geht’s! 1024 683 Walter Hochreiner

Fit fürs Start­up? – So geht’s!

Jede Bran­che hat ihre eige­nen Her­aus­for­de­run­gen, doch was die Erfolgs­fak­to­ren betrifft, haben alle Eines gemein­sam: Die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung ist essen­ti­ell, um alle kom­men­den Her­aus­for­de­run­gen vor­weg­zu­neh­men, schnell Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und in schwie­ri­gen Situa­tio­nen einen küh­len Kopf zu bewah­ren. Des­halb behan­deln wir in die­sem Bei­trag die wich­tigs­ten Fra­gen bei der Unternehmensgründung. 

Um ein Start­up zu einem andau­ern­den und wach­sen­den Unter­neh­mens­er­folg zu machen, genügt es nicht, eine, wenn auch noch so gute Idee zu haben. Das zei­gen lei­der die Sta­tis­ti­ken dar­über, wie vie­le Neu­grün­dun­gen sich tat­säch­lich über die ers­ten Durst­stre­cken hin­weg­ret­ten. Über die har­te Wett­be­werbs­rea­li­tät soll­te sich daher kein Grün­der Illu­sio­nen machen, doch mit einer guten Vor­be­rei­tung weiß man genau, wo Risi­kos bestehen, aber auch wo die Chan­cen liegen.

Kom­pe­tenz-Ana­ly­se: Wo sind die Stär­ken und Schwächen?

Eine Kom­pe­tenz­ana­ly­se ist zugleich auch eine Per­sön­lich­keits­ana­ly­se. Das mag psy­cho­lo­gisch anmu­ten – und das ist es zum Teil auch. Doch im Kern geht es dar­um, die fach­li­che Kom­pe­tenz der Grün­der­per­so­nen wirk­lich­keits­ge­treu und kom­pro­miss­los zu eva­lu­ie­ren. Denn sei­en wir uns ehr­lich: Jeder Unter­neh­mer ist ein Mensch und damit nicht ohne Feh­ler. Die Eva­lu­ie­rung der eige­nen kauf­män­ni­schen, füh­rungs­re­le­van­ten und sons­ti­gen geschäfts­be­zo­ge­nen Defi­zi­te ist eben­so wich­tig wie die Beur­tei­lung der Qua­li­tä­ten – viel­leicht sogar noch wich­ti­ger. Denn was die eige­nen Stär­ken sind, weiß man in der Regel, doch zu sei­nen Schwä­chen mag man sich nicht immer so leicht bekennen.

Pro­jekt­be­wer­tung

Nun kom­men wir erst zum ursäch­li­chen Kern einer Unter­neh­mens­grün­dung: Die Geschäfts­idee. Wie sieht sie aus? Wor­in liegt der Nut­zen? Was wird sie kos­ten? Das sind nur eini­ge der Fra­gen, zu wel­chen ange­hen­de Unter­neh­mer im Vor­feld schon prä­zi­se Ant­wor­ten parat haben soll­ten. Je exak­ter das Geschäfts­kon­zept bzw. die Idee aus­ge­ar­bei­tet wur­de, des­to unpro­ble­ma­ti­scher ver­läuft in der Regel die rea­le Umset­zung am Markt. Denn aus der Beant­wor­tung aller dies­be­züg­li­chen Fra­gen, ergibt sich eine dar­auf auf­bau­en­de, logi­sche Markt­stra­te­gie, die wie­der­um die rea­le Umset­zung am Markt initiiert.

Eva­lu­ie­rung des Marktpotenzials 

Die­ser Punkt hängt gewis­ser­ma­ßen mit dem vor­her­ge­hen­den zusam­men, denn in der Rea­li­tät ist eine Idee für ein Pro­dukt nur dann gut, wenn es dafür Nach­fra­ge gibt oder aber Nach­fra­ge in der Zukunft gene­riert wer­den kann. Ein Pro­dukt mag noch so gut sein – wenn es nicht benutzt wird, ist es wert­los. Die Defi­ni­ti­on einer Ziel­grup­pe und die Eva­lu­ie­rung ihres Markt­po­ten­zi­als ist daher ein alles bestim­men­der Faktor.

Bestim­mung der Konkurrenz

Jetzt kom­men wir zum har­ten und oft ernüch­tern­den Teil des Unter­neh­mer­le­bens: Die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Kon­kur­renz. Wer sind mei­ne Mit­be­wer­ber? Wel­che Unter­schie­de (in Preis, Dienst­leis­tung, Ser­vice, etc.) weist ihr Pro­dukt gegen­über dem eige­nen auf? Wo lie­gen die Vorteile/Nachteile? Und am Wich­tigs­ten: Was kann man von sei­nen Mit­be­wer­bern ler­nen? Die inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit all die­sen Fra­gen lie­fert dem ange­hen­den Unter­neh­mer de fac­to ein Vor­ab-Feed­back zum eige­nen Pro­dukt bzw. Unter­neh­men und ist somit von gro­ßem Wert für die Pro­dukt- und Geschäftsoptimierung.

Durch­star­ten mit BOXit

Rech­nungs­le­gung, Buch­hal­tung, CRM, Auf­trags­ab­wick­lung, Lie­fe­ran­ten­ver­wal­tung oder Liqui­di­täts­pla­nung gehö­ren zum Geschäfts­all­tag eines jeden Unter­neh­mers – jeder Grün­der ist gut bera­ten, die­se Auf­ga­ben­be­rei­che von Beginn an öko­no­misch zu orga­ni­sie­ren und zu sys­te­ma­ti­sie­ren. BOXit war es von Beginn an ein Anlie­gen die Grün­der­sze­ne zu för­dern und die­se typi­schen Ein­stiegs­hür­den aus dem Weg zu räu­men. Die grün­der­BOX hat daher den kom­plet­ten Funk­ti­ons­um­fang der busi­ness­BOX, ist jedoch wesent­lich güns­ti­ger. Zudem kön­nen Neu­kun­den bis Jah­res­en­de unse­ren Erstein­rich­tungs-Ser­vice kos­ten­los buchen. Also kei­ne Zeit ver­geu­den für Ein­rich­tung und Set­up, son­dern ein­fach ein­log­gen und loslegen!