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Frauen als Gründerinnen | Steigender Trend 1024 683 martin

Frauen als Gründerinnen | Steigender Trend

Vor knapp einem Jahr haben wir einen Blog übers Gründen in Krisenzeiten veröffentlicht (hier geht’s zu Zeit für einen Neustart!?). Und wie es aussieht, haben vor allem Frauen die Lockdowns genutzt, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Mittlerweile liegt der weibliche Anteil bei circa 45 Prozent. Tendenz steigend. Zeit, die Gründerinnen genauer unter die Lupe zu nehmen.

In Österreich gründen heute fast gleich viele Frauen wie Männer ein Unternehmen. Allerdings gibt es auch Unterschiede bei den Geschlechtern, vor allem bei den Motiven für die Gründung.

Verschiedene Motive

Selbstbestimmung und ein höherer Verdienst spielen sowohl für männliche als auch weibliche Gründer eine große Rolle – wobei Männer diesem Aspekt noch weit mehr Gewicht beimessen. An erster Stelle steht bei Frauen vor allem die Flexibilität und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aus diesem Grund liegt auch das Durchschnittsalter der Gründerinnen tendenziell um 5 Jahre höher als bei Männern.

Herausforderungen & Tipps

Viele Gründerinnen erleben Skepsis und Unverständnis für ihren Gründungswunsch aus dem Familien- und Freundeskreis. „Wie kann frau gründen, wenn sie Kinder hat?“ „Wieso genau während der Pandemie?“

Tatsache ist, dass der Weg ins eigene Unternehmen ein großer Schritt ist, die Themen komplex sind und viele wichtige Fragen zu klären sind. Genau hier setzen wir mit unseren BOXtastischen Gründer-Checklisten an und bieten weiblichen Entrepreneurs to be umfangreiche Hilfestellung (mehr dazu im Beitrag Play(Check)-Listen für Gründer).

Tipp: Unsere umfangreichen Gründer-Checklisten gibt es als kostenloses pdf-Download auf der BOXit-Webseite.

Netzwerke & Community

Gerne teilen wir hier noch eine Reihe von weiteren Links, Netzwerken und Communities, die sich auf „Gründerinnen“ spezialisieren – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Wir freuen uns über Ergänzungen – einfach per Mail an office@boxit.at

Und stellvertretend für viele tolle Geschichten, die wir begleiten durften/dürfen, holen wir zwei Frauen vor den Vorhang, die uns in der Zusammenarbeit besonders beeindruckt haben:

In diesem Sinn wünschen wir auch Ihnen einen erfolgreichen Start in die Selbständigkeit und freuen uns darauf, Sie dabei zu begleiten. 

Zeit für einen Neustart!? | Gründer-Checklisten von BOXit 1024 641 martin

Zeit für einen Neustart!? | Gründer-Checklisten von BOXit

Woche 3 im Home-Office neigt sich dem Ende zu (hier geht es zu einigen Tipps rund ums mobile Arbeiten) und nicht wenige Menschen denken schon heute darüber nach, ihr Leben und Arbeiten grundlegend ändern zu wollen. Doch eignen sich Krisen grundsätzlich dazu, sich neu zu orientieren?

Die Coronakrise verunsichert – viele stellen sich die Frage, wie es beruflich weitergeht. Dabei gibt es viele Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben. Zugleich unterschätzen wir manchmal die Möglichkeiten, unsere Lebenszufriedenheit aktiv und gezielt zu erhöhen. So kann die Zeit im Home-Office auch Raum für berufliche oder persönliche Weiterentwicklung sein.

Digitale Werkzeuge für die Zukunft

Mobiles Arbeiten ist quasi über Nacht gelebte Praxis bei uns geworden. BOXit unterstützt das Digital Team Österreich, eine Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, um Unternehmen die nötigen digitalen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen. Wir sind überzeugt, dass wir die Vorzüge des Home-Office langfristig in den Alltag mitnehmen können. Eine derartige Umstrukturierung geht jedoch zweifelsohne nicht ohne Bedenken von Hand.  Wir freuen uns darauf, Sie dafür fit zu machen.

Hier geht es zum businessBOX-Angebot für Unternehmen: https://boxit.at/businessbox-pro-registrierung/

Für Steuerberater/Buchhalter: https://boxit.at/anfrage-termine/

Chance für eine strategische Neuorientierung

Nicht wenige Unternehmen stehen dieser Tage vor riesigen Herausforderungen. Kurzarbeit wird für immer mehr Menschen Realität. Sind die längerfristigen Aussichten nicht gut, macht es Sinn, über Alternativen nachzudenken. Eine davon könnte lauten, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen bzw. die Weichen dafür zu stellen.

BOXtastische Playlists

Die Gründung eines Unternehmens ist ein großer Schritt, die Themen komplex und es führt kein Weg daran vorbei, sich intensiv und vorab mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen.

Die Zeit im Home-Office könnte Raum bieten, sich „spielerisch“ an das Thema „Gründen“ bzw. beruflicher Neuorientierung heranzutasten – denn einige der Fragen helfen auch ganz generell bei der Selbstreflexion, egal ob Angestellter, Unternehmer oder Gründer in spe (mehr dazu im Beitrag „Play(Check)-Listen für Gründer“).

Tipp: Unsere umfangreichen Gründer-Checklisten gibt es jetzt als kostenloses pdf-Download auf der BOXit-Webseite.

In diesem Sinn wünschen wir euch ein BOXtastisches Wochenende, an dem aus einer Krise eine Chance entstehen darf!

Play(Check)Listen für Gründer | BOXtastische Tipps 1024 480 martin

Play(Check)Listen für Gründer | BOXtastische Tipps

Für alle, die letzte Woche unseren Blog-Beitrag und unsere BOXtastischen News für angehende Unternehmer verpasst haben, hier nochmals der Hinweis: Unsere Gründer-Checklisten gibt es jetzt als kostenloses pdf-Download auf der BOXit-Webseite (hier geht’s zum Beitrag „Neues Jahr, neues Business!?“).

Für alle, die sich die Listen bereits heruntergeladen haben (oder die Chance gleich noch nutzen wollen, hier geht’s direkt zum Download) haben wir heute einen Praxis-Tipp, wie ihr die Sache „BOX YOUR STARTUP“ angehen könnt.

Über 60 Seiten, muss das sein!?

Zugegeben, ein über 60 Seiten langes Dokument ist jetzt auf den ersten Blick nicht gerade prickelnd. Zugleich ist der Schritt in die Selbständigkeit ein großer und die Themen nun mal komplex. Und es führt auch kein Weg daran vorbei, sich mit den wichtigsten Fragen auseinanderzusetzen. Also ja, die umfangreichen Listen müssen echt sein.

BOXtastischer Tipp: Playlists!

Allerdings haben wir heute einen BOXtastischen Tipp, wie ihr die Sache anpacken und dabei noch (ansatzweise) Spaß haben könnt.

Neulich haben wir in einem Buch über Entscheidungstechniken ein schönes Konzept entdeckt, die sogenannte „Playlist“ (genau wie ihr sie vom Musikhören kennt).

Mit den Gründerchecklisten haben wir quasi eine Mega-Playlist für euch erstellt.

Jetzt gibt es verschiedenen Möglichkeiten, wie ihr loslegt:

  • Ihr geht in den „Shuffle-Modus“ und wählt zufällig ein Kapitel bzw. einen Bereich aus und beginnt mit eurem Brainstorming zum Thema.
  • Oder ihr seht euch die Übersicht und die 5 Themenbereiche mal an und sortiert sie in der Reihenfolge, wie die Fragen für euch „brennen“.
  • Oder ihr macht euch einen Wochen-/Tagesplan und nehmt euch jedes Mal eine Frage zum Nachdenken mit – fürs Auto, beim Laufen usw.

Und wir sind sicher, euch fällt auch noch einiges ein – schickt uns gerne eure persönliche Playlist, wir freuen uns darauf! (per E-Mail oder ihr postet sie bei uns auf Facebook)

ENJOYit. BOXit.

Wir alle wissen, dass es harte Arbeit ist, um ein Startup zu einem andauernden und wachsenden Unternehmenserfolg zu machen. Und an der guten Vorbereitung führt kein Weg vorbei. Der kann aber durchaus Spaß machen. Der Playlist-Ansatz gibt dem ernsten Thema etwas „Leichtes“ bzw. einen spielerischen Zugang. Und das fehlt ja oft im Leben.

In dem Sinn: PlayCheckList. BOX YOUR STARTUP!

Neues Jahr, neues Business!? | Gründer-Checklisten von BOXit 1024 758 martin

Neues Jahr, neues Business!? | Gründer-Checklisten von BOXit

Für ALLE, die 2020 den Schritt in die Selbständigkeit wagen und ein Unternehmen gründen wollen, gibt es BOXtastische Neuigkeiten: Unsere umfangreichen Gründer-Checklisten gibt es jetzt als kostenloses pdf-Download auf unserer Webseite (hier geht’s direkt zum Download).

Die Gründung eines Unternehmens ist ein großer Schritt und zugleich mit vielen Fragen verbunden:

  • Was ist mein Produkt oder meine Dienstleistung?
  • Was unterscheidet mich vom Wettbewerb? Was ist der USP?
  • Wer ist meine Zielgruppe? Wie sieht es mit meinem Wettbewerb aus?
  • Was gehört alles in meinen Business Plan?
  • Welche Rechtsformen gibt es?
  • Wie kalkuliere ich Preise und Stundensätze?
  • Auf welche IT-Lösungen setze ich?

…und viele mehr: Die Liste lässt sich noch geradezu endlos fortsetzen….

Um ein Startup zu einem andauernden und wachsenden Unternehmenserfolg zu machen, genügt es nicht nur eine gute Idee zu haben. Auf dem Weg zur Gründung muss sich der angehende Unternehmer mit vielen Themenbereichen auseinandersetzen. Und es gilt viele Entscheidungen zu treffen. Mit einer guten Vorbereitung werden sowohl Herausforderungen als auch Chancen klarer.

Die kostenlosen Gründerchecklisten von BOXit bieten einen umfassenden Überblick zu den wichtigsten Fragen bei der Unternehmensgründung:

  • Themenbereich 1: Analyse & Strategie
  • Themenbereich 2: Rechnungswesen & Controlling
  • Themenbereich 3: Recht & Personal
  • Themenbereich 4: Marketing & Vertrieb
  • Themenbereich 5: IT & Organisation
Chancen des Crowdfunding – Pro und Contra 1024 683 martin

Chancen des Crowdfunding – Pro und Contra

Immer mehr Startups finanzieren sich über Crowdfunding. Gerade für innovative und gewagtere Geschäftsideen bietet das userbasierte Investment eine attraktive Alternative zu traditionellen Geldgebern. Doch das Risiko des Kapitalverlusts ist hoch, denn fast jedes dritte Startup aus dem Crowdfunding Milieau verschwindet in den ersten Jahren wieder von der Bildfläche.

Crowdfunding oder zu deutsch „Schwarmfinanzierung“ ist als Finanzierungsform ein relativ junges Konzept, das sich aber in vielen Branchen bereits sehr stark durchgesetzt hat – vor allem bei der Realisierung von innovativen High-Tech Produkten und Apps ist es nicht mehr wegzudenken. Geldgeber sind dabei eine Vielzahl von Personen, die über Online Crowdfunding-Kampagnen von einem bestimmten Produkt oder einer Geschäftsidee überzeugt werden. Das finanzielle Backup kommt also nicht mehr von einer Bank oder einzelnen Investoren, sondern von der Crowd. Zu den bekannten Crowdfunding-Plattformen zählen z.Bsp. Kickstarter.com oder Crowdfunding.de – mittlerweile sind auch Social Media Kampagnen ein effizientes Werbetool im Crowdfunding.

Vorteile

Die Vorteile des Crowdfunding Prinzips liegen auf der Hand: Viele kreative und neuartige Geschäftsideen scheitern oft am Sicherheitsdenken und der geringen Risikobereitschaft klassischer Investoren. Für solche Startups bietet die Schwarmfinanzierung häufig die einzige Möglichkeit, ihre Projekte zu realisieren. Gleichzeitig ist dieses Finanzierungsmodell auch ein effektives Instrument, um den Markt auf potenzielles Neuland relativ kostengünstig abzuklopfen. Zudem kommt die im Vorfeld für das Crowdfunding erforderliche Marketing-Kampagne vielen Jungunternehmen als PR-technischer Vorsprung zu Gute: So werben sie vor allem in der Anfangsphase intensiver als durchschnittliche Startups.

Nachteile

Doch es gibt auch Kehrseiten, denn nicht jeder Schwarm verfügt auch über eine ausgeprägte Schwarmintelligenz. Der Erfolg einer Crowdfunding-Kampagne garantiert keineswegs auch den langfristigen Unternehmenserfolg – in diese Falle tappen gerade junge Unternehmen mit wenig Branchenerfahrung. Im Vergleich zu herkömmlichen Finanzierungsmodellen fallen hier viele Anfangshürden weg. Es liegt also in der Eigenverantwortung der Unternehmer ihre Geschäftsstrategie und Businessplanung auf Herz und Nieren zu prüfen, denn die unternehmerische Überlebensfähigkeit erfordert weit mehr als Startkapital. Jungunternehmer sollten hier verantwortungsvoll agieren: Auch wenn in der Regel keine Rückzahlungen für Crowdinvestoren anfallen, steht die Glaubwürdigkeit für zukünftige Projekte auf dem Spiel.

Fazit: Effektive Starthilfe, aber nicht nachhaltig

Crowdfunding ist definitiv ein effektive Starthilfe für junge und vor allem kleine bis mittlere Unternehmen, doch der Kampagnenerfolg hängt von verschiedensten Faktoren ab. Beispielsweise kann ein stark spezialisiertes Nischenprodukt in vielen Fällen nicht die kritische Crowd-Masse mobilisieren. Hier gilt es entweder mit höheren PR-Aufwand oder mit einer breiteren Streuung entgegenzuwirken. In jedem Fall erfordert die Entwicklung einer professionellen Crowdfunding Kampagne einen nicht zu unterschätzenden Anteil an finanziellen und zeitlichen Ressourcen. Zudem muss das Finanzierungsziel auf den meisten Crowdfunding-Plattformen innerhalb eines genau gesteckten Zeitfensters erreicht werden – verpasst man es, war der Produktionsaufwand umsonst.

Mit einer guten Vorbereitung und einer klaren Projektstrategie, ist Crowdfunding jedoch ein sehr erfolgreiches Mittel, um Produktideen zu verwirklichen – es sollte jedoch als Baustein eines längerfristigen Finanzierungsmodell betrachtet werden.

Darum scheitern Startups: Die 4 häufigsten Ursachen! 1024 576 martin

Darum scheitern Startups: Die 4 häufigsten Ursachen!

Zahlreiche Startups verschwinden schon nach dem ersten Jahr wieder von der Bildfläche. Meist ist es nicht nur ein Grund, der zum Misserfolg führt, sondern eine Verkettung verschiedenster Umstände. Doch bei genauerem Hinsehen, kann man eine Reihe von Ursachen beobachten, die sich immer wiederholen.

Geringe Nachfrage

Keine Nachfrage, kein Verkauf. Diese Rechnung ist einfach und doch scheint sie immer wieder von den euphemistischen Marktvorstellungen vieler Gründer verdrängt zu werden. Auch Marktforschungsergebnisse können hier zu allerlei Trugschlüssen verleiten, denn nicht immer ist ein generelles Interesse gleichbedeutend mit einer konkreten Kaufabsicht. Oft wird auch ein Produkt an der falschen Zielgruppe ausgerichtet und platziert – oder aber zur falschen Zeit. Viele Produkte mit einem hohen Innovationsgrad und Mehrwert können scheitern, wenn der Markt noch nicht reif dafür ist und die Relevanz für Kunden nicht groß genug. Ein Problem lösen zu wollen, dass für den Markt noch Keines ist, birgt ein hohes Risiko.

Kein Cash

Der Anfängerfehler: Der Umsatz wird zu hoch, der Finanzmittelbedarf zu gering kalkuliert. Meist beginnt dieser sich fortpflanzende Irrtum schon beim ersten Entwurf des Businessplans. Um vielleicht potenzielle Investoren und Kreditgeber zu beeindrucken, werden optimistische Prognosen präsentiert, an die der Unternehmer schlussendlich selbst zu glauben beginnt. Der Ausgang dieses Szenarios ist in den meisten Fällen gleich: Keine Liquidität mehr. Gründer sind daher gut beraten, bei ihrer Finanzplanung gnadenlos ehrlich vorzugehen. BOXit liefert mit dem dynamischen Liquiditätsplaner ein hocheffektives Werkzeug zur Übersicht und Kontrolle alle Finanzaspekte – gerade für Startups ist das ein wichtiges Überlebenstool.

Falsches Team

Gravierende Probleme im Gründerteam, die bereits in der ersten Monaten auftauchen, sind keine Seltenheit. Häufige Ursache dafür: Die Auswahl und der bindende Faktor der Teammitglieder ist viel zu sehr das Interesse am wirtschaftlichen Erfolg oder aber eine freundschaftliche Verbindung – dagegen weniger das richtige Zusammenspiel der jeweiligen Kompetenzen. Diese Fehlkonstellation führt oft dazu, dass Aufgaben nicht richtig verteilt und auch fachliches Know-How abgeht. Daher sollten Startups im Vorfeld sicherstellen, dass alle Aufgabenbereiche mit Personal, das über die entsprechenden Skills verfügt, besetzt sind.

Harter Wettbewerb

Eine weitere Falltür für Gründer ist die harte Wettbewerbsrealität: Wenn die Konkurrenz in der angepeilten Zielgruppe zu stark oder gar überwältigend ist, hilft auch Innovation & Know-How wenig. Eine präzise Wettbewerbsanalyse liefert hierfür das Fundament zur eigenen Positionierung. Oft kann durch eine geringfügige Produktveränderung, eine neue Marktnische erschlossen werden.

Gründer unterschätzen gerne den Finanzbedarf ! 1024 683 martin

Gründer unterschätzen gerne den Finanzbedarf !

Studien zeigen, dass ein Großteil der Gründer in Bezug auf den Finanzbedarf zu optimistisch in die Selbstständigkeit startet. 2/3 aller Neugründungen kalkulieren im Businessplan nur etwa die Hälfte der tatsächlich notwendigen Mittel.

Die optimistische Prognose – ein bei Jungunternehmern weitverbreiteter Fehler mit den immer gleichen Folgen: Keine Liquidität. Gerade beim Businessplan tun sich viele Neugründer schwer, der Realität ins Auge zu sehen und die Zahlen nicht zu beschönigen – manchmal, um Kreditgeber und Investoren zu überzeugen, doch oft auch aus reiner Fehlkalkulation. Im letzteren Fall sind vor allem die Personalkosten betroffen, die gerade bei kleineren Unternehmen einen großen Brocken ausmachen.

Gründer sind deshalb gut beraten, ihre Finanzplanung so präzise und gewissenhaft wie möglich zu gestalten. Das gelingt nur unter Einbeziehung aller Faktoren und zwar in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit und Dynamik. Digitale Lösungen bieten hier durch umfassende Auswertungs- und Analysemöglichkeiten einen enormen Vorteil. Mit dem dynamischen Liquiditätsplaner von BOXit können gerade Startups von Beginn an das Risiko von Liquiditätsengpässen und damit einhergehenden Zahlungseinbrüchen minimieren.

5 Tipps für den erfolgreichen Businessplan 1024 683 martin

5 Tipps für den erfolgreichen Businessplan

1. Kurz und knackig

Ein Businessplan sollte das Wesentliche auf den Punkt bringen. Beschränken Sie sich auf Fakten und vermeiden Sie lange Ausführungen.

2. Übersichtlich

Versuchen Sie den Businessplan logisch und übersichtlich nach den wichtigsten Punkten zu gliedern. Verständigen Sie sich dabei auf maximal 10 Aufzählungspunkte.

Beispiel:

  1. Zusammenfassung
  2. Transaktionsgegenstand (Für Kapitalakquise relevant)
  3. Investmentüberlegungen
  4. Unternehmensprofil
  5. Produkt – und Dienstleistungsspektrum
  6. SWOT Analyse
  7. Markt und Wettbewerber
  8. Vertrieb und Marketing
  9. Management, Mitarbeiter und Organisation
  10. Finanzdaten

3. Klare Formulierung

Verzichten Sie auf technische Ausführungen, die ein branchenfremder Leser nicht verstehen kann. Pläne, technische Details können Sie in einen Anhang beifügen. Im Hauptteil dagegen gilt es stets den Fokus aufs Wesentliche zu wahren. Vermeiden Sie auch Verkaufswörter und Ausschmückungen.

4. Begeistern und überraschen

Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf die optische Gestaltung des Businessplans. Versuchen Sie sich vorzustellen, welche Art von Businessplan Sie selbst fesseln und begeistern würde. Aber auch hier gilt es, nicht über die Stränge zu schlagen – also nur nicht zu bunt werden! Gehen Sie immer professionell mit Ihrer Corporate Identity um.

Tipp: Sollten Sie bereits eine Marketingagentur beauftragt haben, investieren Sie ein paar Euro und lassen Sie das Design von Experten gestalten.

5. Keine Selbsttäuschung

Der wohl kritischste Punkt in einem Businessplan ist die Planrechnung. An diesem Punkt sollten Sie sich nicht selbst belügen, sondern mit Ihrer Geschäftsidee hart ins Gericht gehen. Besprechen Sie Ihre Planrechnung mit Menschen, die Ihnen ein verlässliches und kritisches Urteil darüber geben können. Dabei sollten Sie auch schmerzhafte Fragen nicht scheuen, denn nur so können Sie Planrechnungsfehler im Zaum halten. Vor allem Gründer, welche die Planrechnung zu optimistisch gestalten, haben am Tagesende immer das gleiche Problem: KEINE LIQUIDITÄT. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass noch so gute Ideen zwangsläufig an einer mangelnden Planungsfähigkeit gescheitert sind.

Positionierung und Wettbewerbsanalyse 1024 629 martin

Positionierung und Wettbewerbsanalyse

Wer sind meine Mitbewerber? Welche Unterschiede (in Preis, Dienstleistung, Service, etc.) weist ihr Produkt gegenüber dem eigenen auf? Wo liegen die Vorteile/Nachteile? Und am Wichtigsten: Was kann man von seinen Mitbewerbern lernen? Eine Wettbewerbsanalyse und intensive Beschäftigung mit all diesen Fragen liefert dem angehenden Unternehmer de facto ein Vorab-Feedback zum eigenen Produkt bzw. Unternehmen und ist somit von großem Wert für die Produkt- und Geschäftsoptimierung und Marktpositionierung.

Die gewissenhafte Marktanalyse besteht nicht nur in der Identifizierung und Beschäftigung mit der Konkurrenz, sondern auch mit einer Reihe von peripheren Faktoren, die der eigentlichen Konkurrenzanalyse vorausgehen. Das betrifft vor allem die detaillierte Auseinandersetzung mit den Wettbewerbsbedingungen am Markt – z. Bsp. potenzielle Komplikationen und Hürden durch Markteintrittsbarrieren, Ersatzprodukte oder nachtteilige Verhandlungspositionen bei Kunden und Lieferanten.

Die wichtigsten Wettbewerbsfaktoren

Jeglicher Einfluss auf den Zielmarkt sollte im Vorfeld der Unternehmensgründung berücksichtigt und mit einer entsprechenden Handlungsstrategie begegnet werden. Im Folgenden, einige der wichtigsten Faktoren der Wettbewerbsanalyse:

Staatliche Regulierungen:

Je nach Branche und Produkt können Geschäftsideen sehr stark durch staatlich beeinflusst oder auch behindert werden – z.Bsp durch spezielle Preisregulierungen oder geforderte Zulassungen.

Verhandlungsposition:

Ein Punkt, den Gründer nicht immer im Vorfeld nicht berücksichtigen, der aber vielfach sehr stark in die praktische Produktumsetzung reinspielt, ist die eigene Verhandlungsposition.

Welche Verhandlungsmacht habe ich gegenüber Kunden oder Lieferanten? Wie sehen die vertraglichen Bindungen von Kunden und Lieferanten in meiner Branche aus?

Alternative Produkte:

Damit sind nicht die direkten Konkurrenzprodukte gemeint, die in der Regel bereits im Rahmen der Marktpotenzial-Analyse erforscht werden, sondern mögliche Alternativ-Produkte, die das eigene ablösen bzw. substituieren könnten.

Markteintrittshürden:

Dieser Punkt bezieht sich auf die Analyse der Faktoren, die den Markteintritt erschweren könnten – ein wesentlicher Teil der Wettbewerbsanalyse. Dabei geht es sowohl um vertragliche Bindungen seitens Vertriebspartner oder Lieferanten oder gesetzliche Auflagen.

Die Konkurrenz identifizieren

Wer sind die Mitbewerber?

Nun kommen wir zum wichtigsten Teil der Wettbewerbsanalyse: Die Bestimmung der Konkurrenten. Wer sind meine Mitbewerber? Wo sind sie aktiv? Hier gilt es, alle direkten Mitbewerber exakt zu erfassen und entsprechend der Relevanz zu ordnen. Die Bestimmung der Relevanz ist dabei aber die eigentliche Herausforderung, da es nicht nur um Marktanteile und Größe der Konkurrenzbetriebe geht, sondern auch um vergleichsrelevante Qualitätswerte und Alleinstellungsmerkmale.

Was sind die Stärken und Schwächen?

Die genaue Analyse der Mitbewerber anhand ihrer Stärken und Schwächen, liefert unverzichtbare Informationen für die Entwicklung der eigenen Unternehmensstrategie und Positionierung am Markt. Je gewissenhafter sich der angehende Unternehmer diese Fragen beantworten kann, desto geringer ist die Ernüchterung und das Unternehmensrisiko.

Wichtig ist es, sich bei all diesen Fragen nicht zu verzetteln, sondern das Wesentliche vom Unwesentlichen zu scheiden. Es geht nicht um Vollständigkeit, sondern darum, fünf bis acht wichtige Konkurrenten in der Analyse herauszugreifen und anhand dieser eine eigenständige Positionierungsstrategie zu entwickeln.

Fit fürs Startup? – So geht’s! 1024 683 martin

Fit fürs Startup? – So geht’s!

Jede Branche hat ihre eigenen Herausforderungen, doch was die Erfolgsfaktoren betrifft, haben alle Eines gemeinsam: Die richtige Vorbereitung ist essentiell, um alle kommenden Herausforderungen vorwegzunehmen, schnell Entscheidungen zu treffen und in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Deshalb behandeln wir in diesem Beitrag die wichtigsten Fragen bei der Unternehmensgründung. 

Um ein Startup zu einem andauernden und wachsenden Unternehmenserfolg zu machen, genügt es nicht, eine, wenn auch noch so gute Idee zu haben. Das zeigen leider die Statistiken darüber, wie viele Neugründungen sich tatsächlich über die ersten Durststrecken hinwegretten. Über die harte Wettbewerbsrealität sollte sich daher kein Gründer Illusionen machen, doch mit einer guten Vorbereitung weiß man genau, wo Risikos bestehen, aber auch wo die Chancen liegen.

Kompetenz-Analyse: Wo sind die Stärken und Schwächen?

Eine Kompetenzanalyse ist zugleich auch eine Persönlichkeitsanalyse. Das mag psychologisch anmuten – und das ist es zum Teil auch. Doch im Kern geht es darum, die fachliche Kompetenz der Gründerpersonen wirklichkeitsgetreu und kompromisslos zu evaluieren. Denn seien wir uns ehrlich: Jeder Unternehmer ist ein Mensch und damit nicht ohne Fehler. Die Evaluierung der eigenen kaufmännischen, führungsrelevanten und sonstigen geschäftsbezogenen Defizite ist ebenso wichtig wie die Beurteilung der Qualitäten – vielleicht sogar noch wichtiger. Denn was die eigenen Stärken sind, weiß man in der Regel, doch zu seinen Schwächen mag man sich nicht immer so leicht bekennen.

Projektbewertung

Nun kommen wir erst zum ursächlichen Kern einer Unternehmensgründung: Die Geschäftsidee. Wie sieht sie aus? Worin liegt der Nutzen? Was wird sie kosten? Das sind nur einige der Fragen, zu welchen angehende Unternehmer im Vorfeld schon präzise Antworten parat haben sollten. Je exakter das Geschäftskonzept bzw. die Idee ausgearbeitet wurde, desto unproblematischer verläuft in der Regel die reale Umsetzung am Markt. Denn aus der Beantwortung aller diesbezüglichen Fragen, ergibt sich eine darauf aufbauende, logische Marktstrategie, die wiederum die reale Umsetzung am Markt initiiert.

Evaluierung des Marktpotenzials

Dieser Punkt hängt gewissermaßen mit dem vorhergehenden zusammen, denn in der Realität ist eine Idee für ein Produkt nur dann gut, wenn es dafür Nachfrage gibt oder aber Nachfrage in der Zukunft generiert werden kann. Ein Produkt mag noch so gut sein – wenn es nicht benutzt wird, ist es wertlos. Die Definition einer Zielgruppe und die Evaluierung ihres Marktpotenzials ist daher ein alles bestimmender Faktor.

Bestimmung der Konkurrenz

Jetzt kommen wir zum harten und oft ernüchternden Teil des Unternehmerlebens: Die Auseinandersetzung mit der Konkurrenz. Wer sind meine Mitbewerber? Welche Unterschiede (in Preis, Dienstleistung, Service, etc.) weist ihr Produkt gegenüber dem eigenen auf? Wo liegen die Vorteile/Nachteile? Und am Wichtigsten: Was kann man von seinen Mitbewerbern lernen? Die intensive Beschäftigung mit all diesen Fragen liefert dem angehenden Unternehmer de facto ein Vorab-Feedback zum eigenen Produkt bzw. Unternehmen und ist somit von großem Wert für die Produkt- und Geschäftsoptimierung.

Durchstarten mit BOXit

Rechnungslegung, Buchhaltung, CRM, Auftragsabwicklung, Lieferantenverwaltung oder Liquiditätsplanung gehören zum Geschäftsalltag eines jeden Unternehmers – jeder Gründer ist gut beraten, diese Aufgabenbereiche von Beginn an ökonomisch zu organisieren und zu systematisieren. BOXit war es von Beginn an ein Anliegen die Gründerszene zu fördern und diese typischen Einstiegshürden aus dem Weg zu räumen. Die gründerBOX hat daher den kompletten Funktionsumfang der businessBOX, ist jedoch wesentlich günstiger. Zudem können Neukunden bis Jahresende unseren Ersteinrichtungs-Service kostenlos buchen. Also keine Zeit vergeuden für Einrichtung und Setup, sondern einfach einloggen und loslegen!