• 17. August 2020

Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve der ACC Steu­er­be­ra­tung | Gemein­sam mit BOXit

Mit Konsequenz zum Erfolg.

Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve der ACC Steu­er­be­ra­tung | Gemein­sam mit BOXit

Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve der ACC Steu­er­be­ra­tung | Gemein­sam mit BOXit 1024 576 martin

Gleich beim Betre­ten der ACC Steu­er­be­ra­tung GmbH & Co KG in Vöck­la­bruck spürt man: Hier wird eine inno­va­ti­ve Arbeits­welt gelebt und Digi­ta­li­sie­rung groß geschrie­ben. Im Gespräch mit BOXit teilt Steu­er- und Unter­neh­mens­be­ra­ter Mag. Mario Adam, Part­ner der ACC, sei­ne Visio­nen für die Bran­che und gibt Ein­bli­cke in die digi­ta­le Zusam­men­ar­beit mit den Mandanten.

Das Mot­to der ACC Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei lau­tet „Mit Kon­se­quenz zum Erfolg“. Wie wich­tig ist für Sie die­ser Anspruch beim The­ma Digi­ta­li­sie­rung der Buchhaltung?

Sehr wich­tig! Auch bei der Digi­ta­li­sie­rung des Rech­nungs­we­sens gelangt man nur mit Kon­se­quenz zum Erfolg. Das Rech­nungs­we­sen zu digi­ta­li­sie­ren und somit auch zu auto­ma­ti­sie­ren, bedeu­tet für alle Betei­lig­ten das Ver­las­sen der Kom­fort­zo­ne. Nur wenn man ein­ge­fah­re­ne Struk­tu­ren und Orga­ni­sa­tio­nen auf­bricht, kann das Pro­jekt Digi­ta­li­sie­rung gelin­gen. Wenn man sich der Her­aus­for­de­rung stellt, wird man mit Zeit- und Kom­fort­ge­winn belohnt werden.

Wann und wie wur­den Sie erst­mals auf BOXit auf­merk­sam? Was waren für Sie zen­tra­le Beweg­grün­de für eine Zusam­men­ar­beit? Wo sehen Sie Vorteile?

Der ers­te Kon­takt hat sich durch mei­nen Kanz­lei­part­ner Mag. Alex­an­der Ein­schwan­ger auf einer Tagung erge­ben. Nach meh­re­ren geschei­ter­ten Anläu­fen mit Sys­te­men der Mit­be­wer­ber sind wir trotz­dem neu­gie­rig geblie­ben und haben einen Ter­min  mit BOXit ver­ein­bart. Schon die ers­te Demo hat uns über­zeugt. Wir haben dann sehr schnell gemerkt, dass sich die Ansich­ten und Visio­nen von ACC und BOXit decken und star­te­ten eine hof­fent­lich lan­ge und sehr erfolg­rei­che Zusammenarbeit.

Die Vor­tei­le lie­gen auf der Hand. Ein straff orga­ni­sier­tes Rech­nungs­we­sen ist die Grund­la­ge für jeg­li­che unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dung. Wenn der Kli­ent dann noch einen vir­tu­el­len Zugriff auf sein Unter­neh­men hat und sogar sämt­li­che Bele­ge jeder­zeit und von über­all aus ein­se­hen kann, ist das schlicht modern, zeit­spa­rend und pro­fes­sio­nell. Wenn man als Steu­er­be­ra­ter sei­nen Man­dan­ten die­sen Nut­zen bie­ten kann, ist die Kli­en­ten­bin­dung natür­lich enorm.

Ein vir­tu­el­ler Zugriff, zeit- und orts­un­ab­hän­gig, auf Unter­neh­mens­da­ten und ‑zah­len, spart enorm viel Zeit.

Wie gestal­tet sich der Aus­tausch und die Schnitt­stel­le zwi­schen Ihren Kli­en­ten und ACC in der Praxis?

Wir haben gemerkt, dass bei unse­ren Man­dan­ten durch das Dash­board die Lust nach mehr geweckt wur­de. Der Aha-Effekt war aus­nahms­los rie­sig, als wir unse­ren Man­dan­ten die Mög­lich­keit des vir­tu­el­len Zugriffs auf deren Unter­neh­men prä­sen­tier­ten. Dass wir jedoch von einem Tag auf den ande­ren bei man­chen Man­dan­ten eine Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve aus­ge­löst haben, hat aber selbst unse­re kühns­ten Erwar­tun­gen übertroffen.

Unser Tipp: Kli­cken Sie hier, um ein Bera­tungs­ge­spräch mit BOXit zu ver­ein­ba­ren – es lohnt sich!

Was schät­zen Ihre Kun­den an dem Logisth.AI-Portal bzw. Dash­board? Wel­che Funk­tio­nen sind für Unter­neh­men beson­ders wich­tig? Gibt es dafür Vor­aus­set­zun­gen, die ein Unter­neh­men haben sollte?

Unse­re Man­dan­ten schät­zen die Ein­fach­heit am neu­en Dash­board. Sie benö­ti­gen weder eine Lizenz der Rech­nungs­we­sen-Soft­ware, noch ist eine umfang­rei­che Ein­schu­lung von Nöten. Als beson­ders neh­men unse­re Man­dan­ten die Mög­lich­keit war, dass sie nicht nur wie gewohnt Aus­wer­tun­gen erhal­ten, son­dern die­se im Grun­de inter­ak­tiv sind und den Zugriff bis auf den Beleg ermög­li­chen. Ein rie­si­ger Vor­teil dabei ist, dass die Man­dan­ten kei­nes­wegs Buch­hal­tungs­kennt­nis­se dafür benö­ti­gen. Im Unter­neh­men müs­sen daher grund­sätz­lich kei­ne Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen wer­den. Wenn die Man­dan­ten umfang­rei­cher damit arbei­ten möch­ten und auch die Bele­ge digi­tal zur Ver­fü­gung stel­len wol­len, bedarf es aller­dings der Bereit­schaft, die Abläu­fe im Unter­neh­men einer Prü­fung zu unterziehen.

Wenn Sie BOXit ande­ren Steu­er­be­ra­tern emp­feh­len wür­den, was wären für Sie wich­tigs­ten Gründe? 

Wir sind der Mei­nung, dass Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei­en, die mit­tel­fris­tig erfolg­reich sein möch­ten, nicht am The­ma Digi­ta­li­sie­rung vor­bei­kom­men. Es wird sich das Berufs­bild und die ange­bo­te­nen Leis­tun­gen mas­siv ver­än­dern. Jene Zei­ten, in der Bele­ge manu­ell in ein Sys­tem ein­ge­ge­ben wur­den, sind defi­ni­tiv vor­bei. Die­se frei­wer­den­den Res­sour­cen schaf­fen Mög­lich­kei­ten für neue Geschäftsfelder.

Berufs­bild und Leis­tun­gen der Steu­er­be­ra­ter wer­den sich mas­siv verändern.

Wenn Sie einen Blick in die Zukunft wagen, wie sieht der All­tag der Buch­hal­tung und Steu­er­be­ra­tung in 5–10 Jah­ren aus? 

Wie gesagt, wird es kei­ne manu­el­le Beleg­ver­ar­bei­tung mehr geben. Betriebs­wirt­schaft­li­che Bera­tung wird deut­lich an Wich­tig­keit gewin­nen. Aber auch der­zeit noch eher unüb­li­che Leis­tun­gen, wie Fak­tu­rie­rung, Mahn­we­sen, Zah­lungs­ver­kehr und der­ar­ti­ge Din­ge wer­den in den täg­li­chen Kanz­lei­all­tag Ein­zug halten.

Wel­che Aus­wir­kun­gen zeigt die Coro­na-Kri­se auf die Bran­che? Wel­che aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen und Pro­blem­stel­lun­gen gibt es? 

Die Coro­na-Kri­se wirkt als Digi­ta­li­sie­rungs­be­schleu­ni­ger und erhöht den Druck auf jene, die das The­ma Digi­ta­li­sie­rung bis­her unter­schätzt oder nicht wich­tig genom­men haben. Durch unse­ren hohen Grad an Digi­ta­li­sie­rung war der Umstieg ins Home-Office völ­lig pro­blem­los, auch bei jenen Tei­len der Beleg­schaft, die nicht schon ohne­hin teil­wei­se im Home-Office arbei­ten. Das Glei­che gilt für vir­tu­el­le Klientenbesprechungen.

Die Bran­che wird daher fle­xi­bler wer­den müs­sen und bis­her unge­wohn­te Arten der Zusam­men­ar­beit mit dem Man­dan­ten wer­den Ein­zug in den Kanz­lei­all­tag hal­ten. Wäre die Kri­se erst in ein bis zwei Jah­ren auf­ge­tre­ten, hät­te BOXit auch im Rech­nungs­we­sen dazu geführt, dass ein völ­lig rei­bungs­lo­ser Ablauf gesi­chert gewe­sen wäre, weil prak­tisch sämt­li­che Bele­ge im Por­tal zur Ver­fü­gung gestan­den wären. Die Man­dan­ten hät­ten daher gar nicht wahr­ge­nom­men, ob die Kanz­lei besetzt ist, oder die Sach­be­ar­bei­te­rIn­nen von zu Hau­se aus arbeiten.

Abge­se­hen von den direk­ten Aus­wir­kun­gen der Kri­se liegt die aktu­el­le Her­aus­for­de­rung dar­in, dass die Unter­neh­men bereit sein müs­sen, die Kom­fort­zo­ne zu ver­las­sen und die Orga­ni­sa­ti­on zu über­den­ken. Besteht die­se Bereit­schaft, steht der Digi­ta­li­sie­rung nichts im Wege!