• 23. Juli 2020

Resi­li­enz | Kri­sen meis­tern, Kraft tan­ken | BOX­t­as­ti­sche Tipps

Entwicklungschancen sehen und wagen

Resi­li­enz | Kri­sen meis­tern, Kraft tan­ken | BOX­t­as­ti­sche Tipps

Resi­li­enz | Kri­sen meis­tern, Kraft tan­ken | BOX­t­as­ti­sche Tipps 1024 576 martin

Resi­li­enz ist ein Begriff, der seit der Coro­na-Kri­se noch­mals im Auf­wind ist. Kurz gefasst geht es dabei um die Fähig­keit, auf wech­seln­de Lebens­si­tua­tio­nen fle­xi­bel zu reagie­ren und trotz Belas­tung psy­chisch gesund zu blei­ben. Heu­te geben wir BOX­t­as­ti­sche Tipps, wie man die Wider­stands­fä­hig­keit stär­ken kann und und in den All­tag über­tra­gen kann. Wich­tig dabei: Auch ein­mal eine Pau­se einzulegen!

Fak­to­ren, die sich posi­tiv auf die Wider­stands­fä­hig­keit auswirken

Im ursprüng­li­chen Wort­sinn bezeich­net Resi­li­enz die Eigen­art von elas­ti­schem Mate­ri­al immer wie­der in die eigent­li­che Form zurück­zu­fin­den. Dabei geht es nicht um Starr­heit oder Här­te, son­dern dar­um, neue Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten zu ent­de­cken und den Blick auf das Mach­ba­re zu lenken.

Die Ober­ös­ter­rei­chi­schen Nach­rich­ten haben dem “inne­ren Steh­auf­man­derl” vor eini­ger Zeit ein Son­der­the­ma gewid­met (13.6.2020, Kar­rie­re­teil) und dabei 12 Resi­li­enz-Fak­to­ren genannt: #Opti­mis­mus #Akzep­tanz #Lebens­sinn und ‑wer­te #Lösungs- und Zukunfts­ori­en­tie­rung #Refle­xi­ons­kom­pe­tenz und Selbst­re­gu­la­ti­on #Selbst­si­cher­heit #Gesun­de Selbst­für­sor­ge #Empa­thiefä­hig­keit #Boden­stän­dig­keit #Selbst­wirk­sam­keit #Trag­fä­hi­ge Bezie­hun­gen #Umset­zungs- und Handlungskompetenz

Per­sön­li­cher Resilienz-Check

Men­schen, bei denen die ver­schie­de­nen Resi­li­enz-Fak­to­ren gut aus­ge­prägt sind, gehen mit schwie­ri­gen Situa­tio­nen lösungs­ori­en­tier­ter und gelas­se­ner um. Dabei sind vor allem die emo­tio­na­le Selbst­re­gu­la­ti­on, die eige­ne Refle­xi­ons­fä­hig­keit, aber auch das Empa­thie­ver­mö­gen und die gesun­de Selbst­für­sor­ge zen­tral. Letz­te­re unter­stützt uns dabei, uns zu rege­ne­rie­ren und Kraft zu tanken.

Die per­sön­li­che Wider­stands­fä­hig­keit ist eine zum Teil in der frü­hen Kind­heit ange­lern­te Robust­heit, die man im Lau­fe des Lebens stär­ken und trai­nie­ren kann.

Tipp: Hier kann man online einen kos­ten­frei­en, per­sön­li­chen Resi­li­enz-Check durch­füh­ren lassen. 

Wider­stands­fä­hig­keit trai­nie­ren mit den 4 A’s

Gera­de im Berufs­le­ben und spe­zi­ell in Coro­na-Zei­ten spielt Resi­li­enz eine gro­ße Rol­le. Dabei sind laut Anne­lie­se Aschau­er-Pisch­lö­ger vom Insti­tut für Gesund­heit und Ent­wick­lung für Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen (IGE­MO) fol­gen­de 4 A’s wich­tig, um mit Stress- und Kri­sen­si­tua­tio­nen “gut” umzugehen:

  • Acht­sam­keit: Bewuß­tes Wahr­neh­men der eige­nen Ängs­te und Sorgen
  • Akzep­tanz: Situa­ti­on anneh­men anstatt zu hadern
  • Abküh­len: Emo­tio­nen beru­hi­gen, einen Schritt zurückzutreten
  • Aus­rich­ten: Mög­lich­kei­ten und Mach­ba­res ausloten

Um Resi­li­enz auch in den Füh­rungs­stil und die Unter­neh­mens­kul­tur zu inte­grie­ren, sind die Selbst­füh­rung und damit ver­bun­den die Vor­bild­wir­kung wich­tig. Dazu zählt es auch, Raum für Ängs­te und Sor­gen zu bie­ten, Trans­pa­renz und Klar­heit zu schaf­fen und gemein­sam Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten zu suchen.

Pau­sen, gera­de in schwie­ri­gen Zeiten

In die­sem beson­de­ren Jahr läuft die Feri­en- und Urlaubs­zeit für vie­le anders als geplant. Das Virus ist nach wie vor da und bestimmt irgend­wie wei­ter unse­ren All­tag. Die neue Nor­ma­li­tät und die Ände­run­gen der let­zen Wochen und Mona­te haben vie­len eini­ges abver­langt. Und auch wenn für uns mobi­les Arbei­ten wei­ter die Zukunft bleibt (mehr dazu von unse­rem Geschäfts­füh­rer Chris­toph Amon), freu­en wir uns auf Pau­sen zwi­schen­durch. Die­se haben gene­rell in der Leis­tungs­ge­sell­schaft kei­nen hohen Stel­len­wert. Und zuge­ge­ben, auch wir müs­sen uns gewis­ser­ma­ßen dazu zwingen.

Aber: Der Wech­sel zwi­schen Anspan­nung und Ent­span­nung ist eine Not­wen­dig­keit für Kör­per und Geist. Eine gute Pau­se bie­tet die Chan­ce auf mehr. Durch Ruhe und das Aus­bre­chen aus dem All­tag pas­siert etwas Spe­zi­el­les: Das Hirn arbei­tet beson­ders aktiv. Die Din­ge sor­tie­ren sich, ord­nen sich ein. Und durch das Ver­ar­bei­ten schaf­fen wir nicht sel­ten Frei­raum für Geistesblitze.

In die­sem Sinn freu­en wir uns auf eine inspi­rie­ren­de Som­mer­zeit. Gehen Sie mit uns auf eine digi­ta­le Reise!