• 30. Juni 2020

“Die digi­ta­le Kanz­lei” von Steu­er­be­ra­te­rin Bir­git Wein­ho­fer | Quer­ge­dacht mit BOXit

Umdenken beginnt im Kopf.

“Die digi­ta­le Kanz­lei” von Steu­er­be­ra­te­rin Bir­git Wein­ho­fer | Quer­ge­dacht mit BOXit

“Die digi­ta­le Kanz­lei” von Steu­er­be­ra­te­rin Bir­git Wein­ho­fer | Quer­ge­dacht mit BOXit 1024 576 Walter Hochreiner

Anmer­kung: Ver­se­hent­lich wur­de im Juli-News­let­ter noch­mals auf das span­nen­de Inter­view mit Bir­git Wein­ho­fer ver­linkt (abso­lut lesens­wert!) – dafür ent­schul­di­gen wir uns. Kli­cken Sie hier, um direkt zum Bei­trag “Chan­cen nut­zen | Resi­li­enz” zu gelangen!

Steu­er­be­ra­te­rin Bir­git Wein­ho­fer ist über Umwe­ge in ihrem Beruf gelan­det. Und auch sonst unter­schei­det sich ihre neu eröff­ne­te Kanz­lei in Graz – Steu­er­be­ra­tung Wein­ho­fer – vom tra­di­tio­nel­len Mit­be­werb. BOXit im Gespräch mit einer Frau, die als Skip­pe­rin in Kroa­ti­en ihre ers­ten Kli­en­ten gewon­nen und sich kon­se­quent für den digi­ta­len und mobi­len Weg entscheidet.

Guten Mor­gen Frau Wein­ho­fer. War­um ent­schließt sich eine stu­dier­te Juris­tin, eine eige­ne Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei aufzubauen?

Nach mei­nem Gerichts­jahr absol­vier­te ich eini­ge Prak­ti­ka und nach einer Karenz­ver­tre­tung im Finanz­amt lan­de­te ich bei einem Steu­er­be­ra­ter. In einer sehr inten­si­ven Zeit – par­al­lel absol­vier­te ich die Steu­er­be­ra­ter­prü­fung – erkann­te ich zwei wesent­li­che Punk­te. Ers­tens: Die Zukunft der Bran­che liegt in der papier­lo­sen Buchung. Und zwei­tens: Der per­sön­li­che Kon­takt und die Bera­tung sind und blei­ben Herz­stück der Steuerberatung.

Digi­tal und per­sön­lich  – das klingt nach einem Wider­spruch. Wie passt bei­des zusammen?

Wun­der­bar! Und ich den­ke, dass in 10 bis 15 Jah­ren alle Steu­er­be­ra­ter das auch leben. Der­zeit arbei­tet der Berufs­stand noch über­wie­gend tra­di­tio­nell. Was auch dar­an liegt, dass die Mehr­heit über 45 Jah­re alt und das ana­lo­ge Geschäfts­mo­dell gewohnt sind. Die klas­si­sche Kanz­lei arbei­tet mit tol­len Buch­hal­tungs­pro­gram­men, aber die Kli­en­ten brin­gen nach wie vor ihre Ord­ner mit den Bele­gen und die­se wer­den manu­ell abge­tippt. Es wird gedruckt, hin und her getra­gen und geschickt. All das ist zeit- und kos­ten­in­ten­siv. Und geht auch zu Las­ten der Umwelt.

Eine digi­ta­le Buch­hal­tung ist die Basis und das wich­tigs­te Instru­ment für die per­sön­li­che Steuerberatung.

Wie darf man sich die digi­ta­le Kanz­lei von Bir­git Wein­ho­fer vorstellen?

Ohne gedruck­te Bele­ge und ohne dicke Ord­ner. Im Herbst 2019 lern­te ich BOXit bei einer Steu­er­be­ra­ter-Ver­an­stal­tung ken­nen und nach dem Vor­trag von Chris­toph Amon beim Digi­ta­li­sie­rungs-Sym­po­si­um der KSW stand für mich fest, dass mei­ne Kanz­lei mit der Gesamt­lö­sung von BOXit arbei­ten wird. Und nicht nur mei­ne Kanz­lei sämt­li­che Pro­zes­se und Abläu­fe digi­ta­li­siert, son­dern ich auch aktiv mei­nen Kli­en­tIn­nen die busi­ness­BOX ans Herz lege.

Wie sind die Reak­tio­nen auf Ihren neu­en Weg, gibt es auch Stol­per­stei­ne? Und wie gewin­nen Sie Ihre Klienten?

Mein Mot­to ist “Durchs Reden kom­men die Leu­te zusam­men”. Mei­ne ers­ten Kli­en­ten habe ich als Skip­pe­rin auf einer Kroa­ti­en-Rei­se gewon­nen. Fern der Medi­en haben die jun­gen Leu­te begon­nen, mir Fra­gen zu stel­len, wie sie sich selb­stän­dig machen kön­nen. Wie man einen Gewer­be­schein bekommt. Und jetzt in Coro­na­zei­ten dreht sich vie­les um För­de­run­gen. Und ich habe auch Kli­en­ten, die ich frü­her betreut habe und die nach mei­nem Wech­sel aktiv nach mir gesucht haben, weil ich ihnen zuhö­re. Oft geht es auch um all­ge­mei­ne­re Fra­gen oder recht­li­che Belan­ge oder ein­fach dar­um, mit dem Steu­er­be­ra­ter sei­ne Sor­gen tei­len zu kön­nen oder auch Dampf abzu­las­sen. Im Grun­de ist unser Beruf ein sehr “mensch­li­cher”. Daher ist für mich auch Mund­pro­pa­gan­da zen­tra­les Mar­ke­ting-Ele­ment. Auch hier ergänzt durch den digi­ta­len Auf­tritt im Web – ich freue mich dar­auf, bald auch auf Face­book und Insta­gram ver­tre­ten zu sein.

Das Herz­stück für mich ist die Bera­tung mei­ner Kli­en­ten – in Steu­er­fra­gen aber auch gene­rell in Lebens­la­gen. Das beginnt mit dem Zuhören.

Wenn Sie BOXit ande­ren Steu­er­be­ra­tern emp­feh­len wür­den, was wären für Sie die wich­tigs­ten Grün­de? Haben Sie Tipps?

Die Effi­zi­enz­vor­tei­le und Frei­hei­ten, die die Gesamt­lö­sung von BOXit bie­ten. Sowohl auf Kanz­lei- als auch Unter­neh­mens­sei­te braucht es nur mehr einen Inter­net­zu­gang. Und auf Knopf­druck habe ich alle nöti­gen Infos und Bele­ge, um mei­ne Kli­en­ten bera­ten zu kön­nen – qua­si zeit- und orts­un­ab­hän­gig. Damit das mobi­le und digi­ta­le Arbei­ten geleb­te Rea­li­tät wird, braucht es natür­lich ein Umden­ken. Hier haben Digi­tal Nati­ves / Crea­ti­ves sicher einen Vor­teil, weil sie mit den neu­en Tech­no­lo­gien auf­wach­sen. Für ande­re bedeu­tet es, bestehen­de Abläu­fe quer zu den­ken und mutig neue Wege ein­zu­schla­gen. Auch hier kann ich BOXit emp­feh­len, denn neben den Soft­ware Lösun­gen bie­ten sie auch ein tol­les Ein­stiegs- und Umstiegsservice.

Umden­ken beginnt im Kopf. Und digi­ta­les Arbei­ten ermög­licht Freiheiten.

Sie wol­len direkt mit Bir­git Wein­ho­fer Kon­takt aufnehmen?
Tele­fo­nisch: 0676 310 6214 oder per E‑Mail: birgit_weinhofer@hotmail.com 
In Kür­ze online: http://www.steuerberatung-weinhofer.at/