• 24. Februar 2020

Von Digitalscham zur nachhaltigen Digitalisierung | Opinion Piece

Von Digitalscham zur nachhaltigen Digitalisierung | Opinion Piece

Von Digitalscham zur nachhaltigen Digitalisierung | Opinion Piece 1024 683 martin

Vor einigen Tagen sind unsere Gedanken bei einem Artikel im Standard hängen geblieben, mit dem Titel „Die Moralkeule gegen den Klimawandel“ (derstandard.at, 17.02.2020). Auf den ersten Blick mögen sich manche wundern, was das mit BOXit zu tun hat. Es geht darin um „Digitalscham“, den ökologischen Fußabdruck der Digitalisierung sowie einen nötigen Umdenkprozess.

Unserer Meinung nach schafft es die Autorin des Artikels, Olivera Stajić, die emotionale Debatte um den hohen Ressourcenverbrauch aufgrund der Digitalisierung differenziert zu beleuchten und die Problematik auf den Punkt zu bringen:

„Digitalscham und das schlechte Gewissen des einzelnen Users bringen also wenig. In Zukunft brauchen wir intelligentes Design und Ideen, die digitale Innovationen und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigen.“ 

Ein paar Kerngedanken und Begriffe aus ihrem Artikel wollen wir daher für BOXit aufgreifen und teilen.

Digitalscham

Der Begriff „Digitalscham“ beschreibt die Kritik am hohen Ressourcenverbrauch, der mit der Digitalisierung einhergeht. Tatsache ist, dass wir durch unseren Datenverkehr und den dadurch weiter steigenden Strombedarf zur Kühlung der Rechenzentren einen großen ökologischen Fußabdruck hinterlassen.

Zugleich verweist der Artikel darauf, dass das Problem des „digitalen Energieverbrauches“ nicht auf individueller Ebene, beispielsweise durch Verzicht, zu lösen sein wird. Die Medienethikerin Petra Grimm von der Hochschule der Medien in Stuttgart fordert daher: „Die Wirtschaft und Politik sollten mehr Verantwortung übernehmen und eine nachhaltige Digitalisierung umsetzen. Auch Start-ups, die nachhaltige Produkte entwickeln, sollten mehr gefördert werden.“

E-Mail Flut

Spannend und erschreckend zugleich sind auch die Zahlen des Experten Ralph Hintemann vom Berliner Borderstep-Institut für Innovation und Nachhaltigkeit: „Eine typische E-Mail verursacht im Schnitt ein Gramm CO2. Wenn Sie im Schnitt 30 E-Mails am Tag verschickten, dann können Sie mit der verbrauchten Energie eine Vier-Watt-LED für 15 Stunden zum Leuchten bringen.“

Auch hier ging es allerdings nicht um eine Aussage mit erhobenem Zeigefinger, sondern darum, einen Umdenkprozess auszulösen.

Digitalisierung – Freund, nicht Feind

Auch BOXit ist der Meinung, dass dank Digitalisierung Bereiche intelligenter und smarter gemacht und damit Ressourcen gespart werden können. Genau hier setzen wir mit unseren Produkten businessBOX und scanBOX an.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme, um auch Sie fit für die Digitalisierung zu machen!
Steuerberater: https://boxit.at/anfrage-termine/
Unternehmen: https://boxit.at/businessbox-pro-registrierung/

In dem Sinn wünschen wir einen BOXtastischen Faschingsausklang und einen guten Start in eine „smarte“ Fastenzeit.