• 12. Dezember 2019

BOXit im Gespräch | Digi­ta­li­sie­rungs­ex­per­te Steu­er­be­ra­ter Dr. Stöckelmaier

In der Digitalisierung liegt der Erfolg der Zukunft

BOXit im Gespräch | Digi­ta­li­sie­rungs­ex­per­te Steu­er­be­ra­ter Dr. Stöckelmaier

BOXit im Gespräch | Digi­ta­li­sie­rungs­ex­per­te Steu­er­be­ra­ter Dr. Stöckelmaier 1000 677 martin

Hin­weis: scan­BOX wird Logisth.AI. Der neue Name wird ab Juli 2020 verwendet.

Digi­ta­li­sie­rungs­ex­per­te und Steu­er­be­ra­ter Dr. Micha­el Stö­ckel­mai­er, MBA, von KOLL & PART­NER Steu­er­be­ra­tung, war maß­geb­lich an der Ent­wick­lung von Logisth.AI betei­ligt. Die Soft­ware bil­det die tech­no­lo­gi­sche Basis für die scan­BOX von BOXit.

Herr Dr. Stö­ckel­mai­er, Sie set­zen ja seit cir­ca 1,5 Jah­ren auf die von Ihnen mit­ent­wi­ckel­te Busi­ness-Soft­ware-Lösung. Was sind denn die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen, die nötig sind, damit das Sys­tem läuft?
Da fällt mei­ne Ant­wort sehr kurz aus. Es gibt kei­ne kom­pli­zier­ten, tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen oder Ein­stiegs­hür­den – ein Inter­net­zu­gang und einen guten Doku­men­ten­scan­ner, Kos­ten­punkt cir­ca 400 Euro pro Gerät, mehr braucht es nicht.

Und wie lan­ge hat es vom Prozess/Ablauf gedau­ert, bis die Soft­ware in Ihrer Kanz­lei voll inte­griert war?
Wir hat­ten bereits drei Jah­re Vor­lauf­zeit, in der wir mit Digi­ta­li­sie­rung qua­si – salopp gesagt – her­um­ge­tan haben bzw. auch mit zwei ande­ren Pro­gram­men her­um­pro­biert haben. Natür­lich braucht es eine gewis­se Zeit, bis ein Sys­tem wirk­lich bei allen Mit­ar­bei­tern und Buch­hal­tern naht­los Anwen­dung fin­det – in unse­rem Fall cir­ca ein hal­bes Jahr.

Ganz ent­schei­dend für uns war die Inte­gra­ti­on in den Kanz­lei­ab­lauf, und die ist bei die­ser Soft­ware-Lösung optimal. 

Wo sehen Sie die Vor­tei­le im Ver­gleich zu ande­ren Auslesesystemen?
Ganz ent­schei­dend für uns war die Inte­gra­ti­on in den Kanz­lei­ab­lauf, und die ist bei die­ser Soft­ware-Lösung opti­mal. Es gibt kei­ne War­te­zei­ten für die Buch­hal­ter. Die Bele­ge wer­den auto­ma­ti­siert zu der jewei­li­gen Buchung gezo­gen. Und außer­dem wer­den Rech­nungs­merk­ma­le und Details, die man ansons­ten von der Rech­nung abtip­pen muss, auto­ma­tisch aus­ge­le­sen. Das erspart einer­seits das manu­el­le Abtip­pen und ande­rer­seits kann direkt im Sys­tem kon­trol­liert wer­den, ob alles stimmt. Damit kann auch die Vor­kon­tie­rung direkt erfol­gen – sogar bei Kas­sen­be­le­gen. Das heißt, ich kann den Beleg 1:1 in die Buch­hal­tung lau­fen las­sen, ohne dass ich hier einen manu­el­len Auf­wand habe, sprich acht oder zehn Fel­der, die nor­ma­ler­wei­se not­wen­dig sind, ein­tip­pen muss. Im Ver­gleich zu ande­ren Sys­te­men, die immer nur den Brut­to­be­trag aus­le­sen, wer­den auch der Net­to­be­trag, Steu­er­codes und der Steu­er­pro­zent­satz aus­ge­le­sen. Unterm Strich liegt der größ­te Vor­teil in der Aus­le­se­ra­te selbst.

Die Steu­er­be­ra­tung ist ja sehr zah­len­af­fin – lässt sich die Zeit­er­spar­nis in einem kon­kre­ten Pro­zent­satz festmachen?
Ich schät­ze die Zeit­er­spar­nis auf min­des­tens 25 %, wobei der Pro­zent­satz vom Sys­tem noch höher lie­gen könn­te (bis zu 50 %). Salopp for­mu­liert steht sich der Buch­hal­ter da selbst ein Stück im Weg. Ein Buch­hal­ter will alles kon­trol­lie­ren, alles muss 100 % rich­tig sein.  Aus dem Grund schaut er sich alles genau an und die Zeit­er­spar­nis, jetzt rein in % fest­ge­macht, ist auf dem Papier nicht ganz so hoch, wie sie sein könnte.

Wenn Sie das Pro­dukt ande­ren Steu­er­be­ra­tern emp­feh­len wür­den, was wären für Sie die wich­tigs­ten Gründe?
Ganz klar die digi­ta­le Buch­hal­tung, sprich bei jeder Buchung habe ich den dazu­ge­hö­ri­gen Beleg. Plus ich habe Effi­zi­enz­vor­tei­le – die Buch­hal­tung wird schnel­ler und „rich­ti­ger“ dadurch, dass ein Com­pu­ter aus­liest und vor­kon­tiert. Und der Buch­hal­ter kann sich damit voll und ganz auf das Wich­ti­ge kon­zen­trie­ren, und ist nicht damit beschäf­tigt, Zah­len abzutippen.

Dür­fen wir noch­mals zu einem Punkt sprin­gen, den Sie zu Beginn erwähnt haben – die Inte­gra­ti­on. Gibt es eigent­lich auch Wider­stän­de, zum Bei­spiel von Buch­hal­tern gegen­über dem neu­en System
Ganz ehr­lich – ja, vor allem am Anfang. Wenn man aber dem Mit­ar­bei­ter zeigt, was mit dem Sys­tem wirk­lich mög­lich ist, sprich dass er sich wirk­lich noch bes­ser um den Kli­en­ten küm­mern kann, Zeit gewinnt für noch wich­ti­ge­re Din­ge und auch Berei­che über­neh­men kann, wie den Zah­lungs­ver­kehr oder das Mahn­we­sen, dann wird sowohl einer­seits der Mit­ar­bei­ter als auch der Kli­ent Freu­de haben und das Gefühl gestärkt, das ist wirk­lich ein Steu­er­be­ra­ter, auf den man sich ver­las­sen kann. Und man baut so eine Kun­den­bin­dung auf, die deut­lich höher ist und auch neue Kli­en­ten anzieht. Ich glau­be auch nicht, dass man die Wahl hat zu sagen, ich schlie­ße mich die­ser Moder­ni­sie­rung nicht an, oder ich sprin­ge auf den Zug nicht auf, denn in der Digi­ta­li­sie­rung liegt der Erfolg der Zukunft.

In der Digi­ta­li­sie­rung liegt der Erfolg der Zukunft.