• 27. Mai 2019

So gelingt ein opti­ma­les Zeit­ma­nage­ment: 4 Tipps

So gelingt ein opti­ma­les Zeit­ma­nage­ment: 4 Tipps

So gelingt ein opti­ma­les Zeit­ma­nage­ment: 4 Tipps 1024 683 martin
Auch für Worko­ho­lics hat der Tag nur 24 Stun­den. Sich Hals über Kopf in die Arbeit zu stür­zen ohne sich Pau­sen zu gön­nen, ist lang­fris­tig nicht die klügs­te Stra­te­gie. Die­se Metho­den hel­fen, auch bei einem stres­si­gen Geschäfts­all­tag, das rich­ti­ge Zeit­ma­nage­ment zu finden.

Leis­tungs­kur­ven rea­lis­tisch einschätzen

Nicht jeder Mensch hat den glei­chen Leis­tungs­out­put, daher soll­ten Sie die Pla­nung ent­spre­chend Ihrer per­sön­li­chen Eigen­schaf­ten in Sachen Arbeits­tem­po, Aus­dau­er und Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit rea­lis­tisch kal­ku­lie­ren. Dadurch gewin­nen Sie mit jeder erfolg­reich bewäl­tig­ten Her­aus­for­de­rung rasch an Selbst­ve­trau­en und kön­nen so all­mäh­lich Ihre Effi­zi­enz stei­gern. Dage­gen sorgt eine all­zu opti­mis­ti­sche Ein­schät­zung der eige­nen Leis­tungs­kur­ve für Rück­schlä­ge, Frus­tra­ti­on und einen Abfall der Leistungsfähigkeit.

Fokus auf’s Wesentliche

Bevor Sie an kon­kre­te Auf­ga­ben her­an­ge­hen, soll­ten Sie zuerst eine To-Do Lis­te anfer­ti­gen und alles nach Prio­ri­tä­ten sor­tie­ren. Defi­nie­ren Sie dabei für jede Auf­ga­be eine genaue Zeit­vor­ga­be. Mög­li­che Hin­der­nis­se oder Abhän­gig­kei­ten von exter­nen Fak­to­ren, die eine Erle­di­gung zu einer bestimm­ten Zeit ver­hin­dern oder ver­zö­gern kön­nen, soll­ten hier eben­so berück­sich­tigt wer­den. Wich­tig ist auch, dass der gesam­te Zeit­plan gewis­se Frei­räu­me und einen Impro­vi­sa­ti­ons­spiel­raum mit­ein­rech­net. So haben Sie Luft, um auf neue Auf­ga­ben oder auf unvor­her­seh­ba­re Her­aus­for­de­run­gen zu reagieren.

Der rich­ti­ge Umgang mit dem Terminkalender 

Für die meis­ten Unter­neh­mer ist die­ser Punkt selbst­ver­ständ­lich, soll­te an die­ser Stel­le aber den­noch nicht feh­len. Im Kalen­der soll­ten vor allem pri­va­te und beruf­li­che Ter­mi­ne strikt getrennt wer­den, um nicht den Über­blick zu ver­lie­ren. Vie­le machen den Feh­ler, dabei das Augen­merk nur auf geschäft­li­che Ter­mi­ne zu legen. Doch das Notie­ren aller pri­va­ten Ter­mi­ne hilft, die­se eben­so ernst zu neh­men und sich so fixe Rege­ne­ra­ti­ons­pha­sen ein­zu­räu­men. Das schützt vor Über­for­de­rung und redu­ziert das Burnout-Risiko.

Die größ­ten Zeitfresser

Tele­fon­an­ru­fe, Sms, Whats­app, Email, Face­book – die moder­nen Mög­lich­kei­ten der Kom­mu­ni­ka­ti­on sind Fluch und Segen zugleich. Sie erleich­tern den Infor­ma­ti­ons- und Daten­aus­tausch enorm, sind aber auch die größ­ten Zeit­fres­ser im Geschäfts­all­tag. Legen Sie daher Zei­ten fest, in wel­chen Sie erreich­bar sind und hal­ten Sie sich auch Zeit­räu­me frei, in wel­chen Sie sich kom­plett ohne Ablen­kun­gen auf Ihre Auf­ga­ben kon­zen­trie­ren kön­nen. Nach Mög­lich­kei­ten ver­su­chen Sie auch etwai­ge Email-Anfra­gen zu genau fest­ge­leg­ten Zei­ten abzu­ar­bei­ten. Dazu soll­ten Sie zunächst Ihre Emails nach Dring­lich­keit sor­tie­ren. Auf die­se Art schwir­ren Ihnen nicht alle mög­li­chen uner­le­dig­ten Anfra­gen im Kopf her­um. So kön­nen Sie die­se bis zum fest­ge­leg­ten Zeit­punkt aus­blen­den und damit stress­frei­er und effi­zi­en­ter arbeiten.