• 21. Mai 2019

Dar­um schei­tern Star­tups: Die 4 häu­figs­ten Ursachen!

Dar­um schei­tern Star­tups: Die 4 häu­figs­ten Ursachen!

Dar­um schei­tern Star­tups: Die 4 häu­figs­ten Ursachen! 1024 576 martin
Zahl­rei­che Star­tups ver­schwin­den schon nach dem ers­ten Jahr wie­der von der Bild­flä­che. Meist ist es nicht nur ein Grund, der zum Miss­erfolg führt, son­dern eine Ver­ket­tung ver­schie­dens­ter Umstän­de. Doch bei genaue­rem Hin­se­hen, kann man eine Rei­he von Ursa­chen beob­ach­ten, die sich immer wiederholen.

Gerin­ge Nachfrage

Kei­ne Nach­fra­ge, kein Ver­kauf. Die­se Rech­nung ist ein­fach und doch scheint sie immer wie­der von den euphe­mis­ti­schen Markt­vor­stel­lun­gen vie­ler Grün­der ver­drängt zu wer­den. Auch Markt­for­schungs­er­geb­nis­se kön­nen hier zu aller­lei Trug­schlüs­sen ver­lei­ten, denn nicht immer ist ein gene­rel­les Inter­es­se gleich­be­deu­tend mit einer kon­kre­ten Kauf­ab­sicht. Oft wird auch ein Pro­dukt an der fal­schen Ziel­grup­pe aus­ge­rich­tet und plat­ziert – oder aber zur fal­schen Zeit. Vie­le Pro­duk­te mit einem hohen Inno­va­ti­ons­grad und Mehr­wert kön­nen schei­tern, wenn der Markt noch nicht reif dafür ist und die Rele­vanz für Kun­den nicht groß genug. Ein Pro­blem lösen zu wol­len, dass für den Markt noch Kei­nes ist, birgt ein hohes Risiko.

Kein Cash

Der Anfän­ger­feh­ler: Der Umsatz wird zu hoch, der Finanz­mit­tel­be­darf zu gering kal­ku­liert. Meist beginnt die­ser sich fort­pflan­zen­de Irr­tum schon beim ers­ten Ent­wurf des Busi­ness­plans. Um viel­leicht poten­zi­el­le Inves­to­ren und Kre­dit­ge­ber zu beein­dru­cken, wer­den opti­mis­ti­sche Pro­gno­sen prä­sen­tiert, an die der Unter­neh­mer schluss­end­lich selbst zu glau­ben beginnt. Der Aus­gang die­ses Sze­na­ri­os ist in den meis­ten Fäl­len gleich: Kei­ne Liqui­di­tät mehr. Grün­der sind daher gut bera­ten, bei ihrer Finanz­pla­nung gna­den­los ehr­lich vor­zu­ge­hen. BOXit lie­fert mit dem dyna­mi­schen Liqui­di­täts­pla­ner ein hoch­ef­fek­ti­ves Werk­zeug zur Über­sicht und Kon­trol­le alle Finanz­aspek­te – gera­de für Star­tups ist das ein wich­ti­ges Überlebenstool.

Fal­sches Team

Gra­vie­ren­de Pro­ble­me im Grün­der­team, die bereits in der ers­ten Mona­ten auf­tau­chen, sind kei­ne Sel­ten­heit. Häu­fi­ge Ursa­che dafür: Die Aus­wahl und der bin­den­de Fak­tor der Team­mit­glie­der ist viel zu sehr das Inter­es­se am wirt­schaft­li­chen Erfolg oder aber eine freund­schaft­li­che Ver­bin­dung – dage­gen weni­ger das rich­ti­ge Zusam­men­spiel der jewei­li­gen Kom­pe­ten­zen. Die­se Fehl­kon­stel­la­ti­on führt oft dazu, dass Auf­ga­ben nicht rich­tig ver­teilt und auch fach­li­ches Know-How abgeht. Daher soll­ten Star­tups im Vor­feld sicher­stel­len, dass alle Auf­ga­ben­be­rei­che mit Per­so­nal, das über die ent­spre­chen­den Skills ver­fügt, besetzt sind.

Har­ter Wettbewerb 

Eine wei­te­re Fall­tür für Grün­der ist die har­te Wett­be­werbs­rea­li­tät: Wenn die Kon­kur­renz in der ange­peil­ten Ziel­grup­pe zu stark oder gar über­wäl­ti­gend ist, hilft auch Inno­va­ti­on & Know-How wenig. Eine prä­zi­se Wett­be­werbs­ana­ly­se lie­fert hier­für das Fun­da­ment zur eige­nen Posi­tio­nie­rung. Oft kann durch eine gering­fü­gi­ge Pro­dukt­ver­än­de­rung, eine neue Markt­ni­sche erschlos­sen werden.