• 4. Oktober 2018

Ein Start­up packt aus: BOXit über die eige­nen Erfah­run­gen als Gründer

Ein Start­up packt aus: BOXit über die eige­nen Erfah­run­gen als Gründer

Ein Start­up packt aus: BOXit über die eige­nen Erfah­run­gen als Gründer 1024 683 martin
BOXit wur­de von Mag. Wal­ter Hoch­rei­ner und Chris­toph Amon ursprüng­lich in eige­ner Sache ent­wi­ckelt. Ihr Ziel war es, ein inter­nes, web­ba­sier­tes Soft­ware-Sys­tem zu schaf­fen, mit dem sie alle rele­van­ten Geschäfts­ab­läu­fe ihrer Fir­men zen­tral, über­sicht­lich und von jedem Stand­ort aus ver­wal­ten und steu­ern konn­ten. Der Erfolg die­ses ganz­heit­li­chen Kon­zepts mach­te Hoch­rei­ner und Amon schnell deut­lich, dass ihr Sys­tem auch für ande­re Unter­neh­mer von Nut­zen ist. Im Inter­view erklä­ren die BOXit-Grün­der, wie BOXit ent­stan­den ist und wel­che beson­de­ren Hür­den bei der Geschäfts­grün­dung zu über­win­den waren.

Wie, wann und war­um kam die Idee für BOXit auf? 

Wir sind selbst lang­jäh­rig Unter­neh­mer in den unter­schied­lichs­ten Bran­chen und waren auf der Suche nach einem zen­tra­len Sys­tem, mit dem wir unse­re Fir­men­tä­tig­keit in allen Belan­gen steu­ern konn­ten. Dabei mach­ten wir die Erfah­rung, dass her­kömm­li­che Soft­ware-Lösun­gen zumeist nur Teil­be­rei­che abde­cken und unüber­sicht­li­che oder teu­re Packa­ges im Ange­bot haben. Also ent­wi­ckel­ten wir unse­re eige­ne Soft­ware und es stell­te sich schnell her­aus, dass die­se ganz­heit­li­che Her­an­ge­hens­wei­se nicht wirk­lich am Markt ver­tre­ten ist. Die Idee für BOXit war somit geboren. 

Wel­che beson­de­ren Hür­den und Her­aus­for­de­run­gen waren bei der Unter­neh­mens­grün­dung zu überwinden?

Alle Hür­den, die einem Fir­men­grün­der in Öster­reich bekannt sind. Zum Bei­spiel geeig­ne­te Mit­ar­bei­ter wie Pro­gram­mie­rer, Tes­ter, Key Account- und Mar­ke­ting-Per­so­nal für sämt­li­che Berei­che zu fin­den. Natür­lich auch die Finan­zie­rung für ein­ein­halb Jah­re Soft­ware­ent­wick­lung ohne Ein­kom­men zu gewähr­leis­ten. Zudem ver­su­chen, den För­derd­schun­gel zu ver­ste­hen – damit schei­tern, dazu­ler­nen und bes­ser verstehen.

Was ist das her­aus­ste­chends­te Merk­mal an BOXit im Ver­gleich zu Konkurrenzprodukten?

Der Funk­ti­ons­um­fang zu einem sen­sa­tio­nel­len Preis. Die busi­ness­BOX ist schon sehr güns­tig. Wirk­lich bil­lig ist es aber für Star­tups mit € 19,00 im Monat. Der Funk­ti­ons­um­fang erwei­tert sich auch wöchent­lich. So haben wir letz­te Woche die gesam­te Lie­fer­schein­the­ma­tik online gesetzt. Die­sen Monat wer­den wir noch eine Ter­min­pla­nung und ‑orga­ni­sa­ti­on und – pro­to­kol­lie­rung aus­rol­len. Die­ser Funk­ti­ons­um­fang hilft jedem Unter­neh­mer und Fir­men­grün­der wesent­lich Zeit zu spa­ren und den Über­blick zu wahren.

Was sind die zukünf­ti­gen Plä­ne und Zie­le für BOXit?

Die Visi­on ist es, der füh­ren­de Anbie­ter web­ba­sier­ter Busi­ness-Soft­ware für das Seg­ment der KMUs und Immo­bi­li­en­in­ves­to­ren im deutsch­spra­chi­gen Raum zu sein. Mit­tel­fris­tig wer­den wir wei­te­re BOXen imple­men­tie­ren: Die Finanz­BOX wird die Ver­mö­gens­sei­te von Unter­neh­mern aber auch von Pri­vat­per­so­nen dar­stel­len. Die Immo­bi­li­en­BOX wird für Immo­bi­li­en­in­ves­to­ren und Ver­mie­tern eine wesent­li­che Erleich­te­rung der täg­li­chen Arbeit bringen.

Haben Sie Tipps für ange­hen­de Gründer?

Von Start weg vol­le Kon­zen­tra­ti­on auf das Kern­ge­schäft. Alles ande­re aus­la­gern – dazu gehö­ren Lösun­gen wie die busi­ness­BOX genau­so wie der eige­ne Steu­er­be­ra­ter. Ob man sich die­se Aus­la­ge­run­gen leis­ten kann, zeigt der abso­lut not­wen­di­ge Busi­ness­plan samt Plan­rech­nung (die man übri­gens in der busi­ness­BOX erle­di­gen kann).
Und dann soll­te jedem Grün­der in Öster­reich klar sein, dass er mit einer Fir­men­grün­dung in den Leis­tungs­sport einsteigt.

War­um der Name BOXit? 

Die IT der letz­ten Jah­re war stark geprägt durch den Begriff APP. Ich kann mich noch erin­nern wie Mit­te der 2000er Jah­re die Fra­ge “Was ist eine APP eigent­lich?” dis­ku­tiert wur­de. Nun­mehr ist klar: Eine APP ist ein klei­nes Pro­gramm wel­ches auf einem Smart­pho­ne lauf­fä­hig ist und meist sehr ein­ge­schränk­te Funk­tio­na­li­tät hat. Das Ziel der APP ist es gar nicht eine gesam­te Lösung für irgend­ei­nen busi­nes­s­CA­SE zu lie­fern. Und da fiel mir der Begriff BOX ein. Die BOX ist für mich die APP der Zukunft. Es bringt uns wenig, wenn wir hun­der­te APPS instal­lie­ren die alle unab­hän­gig von­ein­an­der Din­ge erle­di­gen. Wir benö­ti­gen, zumin­dest in der Unter­neh­mer­welt, inte­grier­te Sys­te­me, wel­che die kom­ple­xe Wirk­lich­keit auch real dar­stel­len. Aber das güns­tig und stan­dar­di­siert – das ist die BOX. Das “it” ver­ste­hen wir als Auf­for­de­rung: “Packe Dein Pro­blem in die BOX und Du wirst kein Pro­blem mehr haben” oder man könn­te auch sagen: “Stan­dar­di­sie­re dein Leben dort, wo es zu kom­plex wird“.Und noch ein­fa­cher: „Do it. Box it.“

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